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bAV-Reformbemühungen für die Katz?

03.02.2016 – kurz_raphael_170Von VWheute-Redakteur Rafael Kurz.

Sind die wahren bAV-Killer diejenigen, die davon profitieren sollen? Während Versicherer der Politik Stillstand vorwerfen und Experten über Details einer Refom debattieren, kommen andere zu dem Schluss: den Mitarbeitern fehlt es an den Finanzreserven für zusätzliche Altersvorsorge.

Henriette Meissner von der Stuttgarter Lebensversicherung sieht auf der Gestaltung der Angebotsseite Defizite. Sie wirft Andrea Nahles und Co. vor, die Betriebsrenten-Reform in geschlossener Gesellschaft anzugehen ohne die wahren Killer wie Anrechnung auf die Grundsicherung und die volle Verbeitragung der Betriebsrentner im Alter in den Fokus zu rücken (siehe POLITICS).

Opting-Out oder Auto-Enrollment, das von vielen Experten als Grundbedingung für die Entwicklung der zweiten Säule der Altersvorsorge gesehen wird, spielt für Guido Birkner vom F.A.Z.-Fachverlag hier keine Rolle. Den Arbeitnehmern fehle es schlicht am nötigen Geld. Eine aktuelle Erhebung unter bAV-Verantwortlichten in Kooperation mit der Generali kommt zu diesem ernüchternden Ergebnis.

“Entsprechend gering ist ihr Interesse an der Entgeltumwandlung”, stellt der Studienautor fest. In München beklagt der Hauptsgeschäftsführer, dass das Thema bAV seit Jahren niemanden wirklich interessiert. Und dennoch: Bertram Brossardt warnt aber – medienwirksam, nicht für die Katz’ – vor einer gefährlichen Zeitbombe. (siehe DOSSIER) (ku)

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Volkswagen Financial Services mit starkem Neugeschäft
Die Volkswagen Financial Services haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 auf dem deutschen Markt ein deutliches Plus bei den Neuverträgen (Neu- und Gebrauchtwagen) im Leasing- und Finanzierungsgeschäft verbucht. So stieg die Zahl der Vertragszugänge um rund drei Prozent auf 1,01 Millionen (Vorjahr: 981.000). Darunter befinden sich auch 301.000 neue Gebrauchtwagenverträge (Vorjahr: 268.000). Dies ist ein Plus von 12,3 Prozent.

Zeitsprung für Maklerprozesse
Makler sämtlicher Größenordnungen bis hin zu den großen Pools und Servicegesellschaften, wie auch MCP- und Softwareanbieter, spricht der Zeitsprung Dokumenten-Service an, sagt Versicherungsmakler Marcel Hanselmann im Interview mit VWheute. Durch die Neuentwicklung sieht er neben Zeit- und Kostenersparniss auch Haftungsrisiken reduziert.

“Dauerhafte Zusammenarbeit erfordert klare Ziele”
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