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Bafin fordert Neuregelung bei Bewertungsreserven

17.01.2014 – koenig-hufeld-150Lebensversicherer und Politik müssen Maßnahmen ergreifen, um mit den Belastungen durch die niedrigen Zinsen klarzukommen. Auf ihrem Neujahrsempfang forderte Bafin-Präsidentin Elke König eine Neuregelung bei der Mitgabe von Bewertungsreserven an ausscheidende Kunden.

Mit den Risiken der Lebensversicherer und Pensionskassen beschäftigte sich König zu Beginn ihrer Rede gestern Abend in Frankfurt am Main. „Klar ist, dass weitere Weichen gestellt werden müssen, um die Lebensversicherer und Pensionskassen zukunftsfest zu machen“, sagte die Bafin-Präsidentin. „Die Beteiligung an den Bewertungsreserven hat die unangenehme Nebenwirkung, dass Versicherer ausgerechnet in Zeiten sinkender Zinsen extrem hohe Beträge an die wenigen ausscheidenden Kunden ausschütten müssen.“ Vor einem Jahr war eine Neuregelung an dem Widerstand der damals noch oppositionellen SPD und der Grünen gescheitert. Von den Lebensversicherern forderte König einen vorsichtigen Umgang mit der Überschussbeteiligung. Aber auch bei der Bemessung von Dividenden sollten die Versicherer „mit Augenmaß“ vorgehen. König bestätigte, dass Lebensversicherer im Zuge von Solvency II Kapital aufnehmen müssen. „Einigen Anbietern wird es nicht gelingen, ohne zusätzliche Eigenmittel auszukommen“, sagte sie. Solvency II ist ihrer Ansicht nach das geeignete Instrument, um die schwierige Lage zu meistern. (ba)

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