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Bafin-Jahrespressekonferenz: Versicherer kommen nur am Rande vor

21.05.2014 – bafin_jahresPK_2014_hkm_150Mit spontanem Applaus begrüßten die Medienvertreter zu Beginn der diesjährigen Bafin-Pressekonferenz die Tatsache, dass diese gestern erstmalig in der Frankfurter Dependance der Aufsichtsbehörde stattfand. Aber an der lokal bedingten Hinwendung zu Deutschlands Hauptfinanzplatz lag es wohl nicht, dass Präsidentin Elke König in ihrem verlesenen Zehn-Seiten-Statements nur von Banken und deren Regulierungsthemen sprach.

Zu der Versicherungsbranche, die nun wahrlich inmitten der alttestamentarisch anmutenden Zinsplage und in der politischen Diskussion um die Neuregelung der Bewertungsreserven (siehe POLITICS) steckt, war von der Präsidentin expressis verbis kein einziger Kommentar zu hören. Dies überließ sie bei journalistischen Nachfragen ihrem Exekutivdirektor. König selbst nannte ihren Report deshalb etwas einseitig. Allenfalls die Verdeutlichung der Bafin-Rolle als Verbraucherschutzbehörde in allgemein gehaltenen positionellen Formulierungen können die Versicherer auch auf sich beziehen. Sie verraten aber mehr die Gratwanderung, die damit von der staatlichen Aufsicht zwischen Überregulierung und Verbraucherschutz zu durchwandern ist (siehe DOSSIER), als das, was auf die Unternehmen und Vertriebe zukommt. (hkm)

Bild: Wenn die Bafin ruft, hört die gesamte Finanzwirtschaft zu. (Quelle: HKM)

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