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Auch mit dem Schlimmsten ist zu rechnen

19.02.2015 – asche_150Die Narren haben ihre Kappen ab. Angesichts weltweiter Krisen fiel auch die politische Saalrhetorik des politischen Aschermittwochs gestern relativ milde aus. Zum Business-Ernst der Risikoträger gehört auch das Rechnen mit dem Schlimmsten. Die Münchener Rück bekennt sich zu Notfallplänen in Richtung Euro-Währungsunion.

Asche ist in diesen Tagen ein vielbemühtes Medium: Wer wird ab nächster Woche, wenn die Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland abgeschlossen sein werden, in Sack und Asche gehen? Wer wird sich, wenn die Tarifverhandlungen zwischen der GDL und der Bahn gescheitert sind, Asche auf sein Haupt streuen müssen; und wer wird schließlich die Verantwortung für die Asche auf verbrannter Erde in der Ostukraine übernehmen? Antworten auf diese Fragen sucht nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft mit der Versicherungsindustrie im Rückraum konkretisiert ihre Krisenszenarien.

Der Takt schlägt hochfrequent dieser Tage, da ist es hilfreich und beruhigend Notfallpläne in der Tasche zu haben: Wie die Münchener Rück zum Beispiel, seit bald 135 Jahren (gegr. am 19. April 1880) als Risikoträger weltweit. Auf die Frage von VWheute welche Szenarien das Unternehmen mit Blick auf die Eurokrise, Griechenland und die EZB intern durchspielt,  kommt ein klares Statement:

“Alle, die nach unserer Erfahrung und Kenntnis denkbar sind. Dazu zählt unverändert auch ein zumindest teilweises Auseinanderfallen der Währungsunion, wobei dieses Risiko im Vergleich zu den Anfängen der Finanzkrise weniger wahrscheinlich geworden ist. Nach wie vor hoffen wir aber, dass die Politik, und nicht die EZB, die Kraft findet, die richtigen Entscheidungen rechtzeitig zu treffen und umzusetzen, die die Zukunft der Währungsunion sichern.” ( MÄRKTE) (ak)

Bild: Asche (Quelle: ak)

Link: DOSSIER

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