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Arbeiten 4.0 ohne dirigistisches Hineinregieren

29.07.2015 – Niebler_AGVIm Wettbewerb der Branchen um die Fachkräfte von morgen steht die Versicherungswirtschaft ordentlich da. Damit das so bleibt, braucht es neben attraktiven Gehältern flexible Beschäftigungsmodelle. “Die Arbeitszeit wird das große Streitfeld der Zukunft werden”, prognostiziert AGV-Geschäftsführer Michael Niebler. Er plädiert gegen Überregulierung für mehr Arbeitszeitsouveränität.

20 Bewerber auf eine Stelle? Wenn in Zukunft sich Unternehmen um ihre künftigen High Potentials bewerben, spielen Arbeitszeitmodelle eine große Rolle. Die Tarifpartner haben sich hier jüngst auf europäischer Ebene zur Telearbeit geeinigt.

“Das klassische Arbeitsverhältnis wird neue Ausformungen erhalten müssen” entgegnet Michael Niebler den Gewerkschaften und Politik, von deren Seite er gefährliche Regulierungen fürchtet. Damit “Arbeiten 4.0″ attraktiv bleibe, müssten innovative Köpfe und ortsungebundene Firmen in Deutschland gehalten werden. Niebler warnt hier ausdrücklich vor “dirigistischem Hineinregieren”.

Ob eine Branche die Hausaufgaben gemacht hat, das zeigen auch Statistiken wie Gehälter und Fluktuation und Unternehmenszugehörigkeit (siehe DOSSIER) – aktuell hat der AGV die sozialstatistischen Zahlen vorgelegt.

Bild: Michael Niebler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AGV. (Quelle: AGV)

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