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20 Jahre Pflegeversicherung: Jubiläum mit Baustellen

23.04.2014 – pflegerDie Pflegeversicherung ist jetzt 20 Jahre alt. Seit dem gibt es die fünfte Säule der Sozialversicherungen. Angesichts des demografischen Wandels gibt es derzeit zahlreiche Reformbestrebungen bei der Pflegeversicherung.

Die wichtigsten Schlagworte hierbei lauten: Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, Versorgung von Demenzkranken, Fachkräftemangel und Nachwuchsgewinnung. Was sind die großen Baustellen in diesem Bereich? Union und SPD sind sich einig, dass zusätzliche Pflegekräfte eingestellt werden müssen und die Situation der Demenzkranken verbessert werden soll. Spätestens zum 1. Januar 2015 werden die Beitragssätze der Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte erhöht. 0,2 Prozentpunkte davon sollen für Leistungsverbesserungen verwendet werden, 0,1 Prozentpunkte für einen Pflegevorsorgefonds, der künftige Leistungen für die wachsende Zahl der Pflegebedürftigen abfedern soll.

Um die Besserstellung der Demenzkranken zu finanzieren, sollen in einem zweiten Schritt die Beiträge noch einmal um 0,2 Prozentpunkte erhöht werden. In diesem Zusammenhang soll ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff zu Gunsten der Demenzkranken eingeführt werden. Er definiert verschiedene Pflegegrade und wann welche Leistungen der Pflegeversicherung ausgezahlt werden.

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), bezeichnete die Einführung neuer Pflegestufen bis 2017 als ehrgeizig. Er sprach sich auch für eine Vereinheitlichung der Ausbildung von Pflegekräften aus. Es müsse eine “generalistische” Ausbildung “mit einer gewissen Spezialisierung” geben, so dass Pflegekräfte sowohl im Krankenhaus als auch in der Altenpflege arbeiten könnten. Das würde den Pflegeberuf attraktiver machen, betonte Laumann.

Foto: Die Pflegeversicherung wir 20: Ein Jubiläum mit Baustellen. (Quelle: vvw)

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