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“Weiterbildung steht im Mittelpunkt”

31.03.2015 – Im Essener Colosseum öffnet heute der Charta Campus erneut seine Tore. Im Mittelpunkt der Vertriebsmesse soll in diesem Jahr mit insgesamt 36 Vorträgen das Thema Weiterbildung stehen. Denn die “Bedeutung und Notwendigkeit konsequenter Weiterbildung sind nicht nur im Versicherungsvertrieb unumstritten”, sagt Stephan Gelhausen, Veranstalter des Charta Campus, im Interview mit VWheute. Allerdings müssten derzeit alle Vertriebsmessen mit “deutlich reduzierten Budgets klar kommen”.

VWheute: Welches waren die Gründe für eine Neukonzeption des Veranstaltungskonzeptes?

Stephan Gelhausen: Obwohl auch das Konzept des Charta-Marktplatzes in den 20 Jahren seiner Existenz gepflegt und regelmäßig überarbeitet wurde, war das Jubiläum zugleich wichtiger Impuls für eine konsequente Neuausrichtung. Rechnung tragen wir damit auch den Wünschen der Charta-Partner, denen ein kompakterer Messebetrieb zu Gunsten eines intensiveren Weiterbildungsangebots entgegen kommt.

VWheute: Welchen Stellenwert nimmt das Thema Weiterbildung auf dem neuen Charta.Campus ein, wieso wurde hier ein neuer Schwerpunkt gesetzt?

Stephan Gelhausen: Charta ist seit jeher Verfechter hoher Beratungsqualität und Qualifikation. Charta unterstützt die Weiterbildungsinitiative “gut beraten” und ist dort als “Bildungsdienstleister” sowie als “Trusted Partner” registriert. Bedeutung und Notwendigkeit konsequenter Weiterbildung sind – nicht nur – im Versicherungsvertrieb unumstritten. Neben den im Verbund ohnehin bereits vorhandenen Qualifizierungsmaßnahmen verstärken wird diese Möglichkeiten durch das erweiterte Angebot auf dem Charta.Campus. Die Angebote richten sich mit maßgeschneiderten Inhalten an die Inhaber der Maklerbetriebe und die Mitarbeiter.

VWheute: Im Wettbewerb der Vertriebsmessen: Wie schätzen Sie den Markt ganz generell ein, wie schwierig ist der Markt für Versicherungsmessen im weitesten Sinne?

Stephan Gelhausen: Unverkennbar ist bei praktisch allen wichtigen Vertriebsmessen der Branche, dass die Aussteller mit deutlich reduzierten Budgets klar kommen müssen. Im Ergebnis fallen die Messeauftritte mehr oder weniger deutlich bescheidener aus, andere Aussteller haben entschieden, an der einen oder anderen Messe erst gar nicht teilzunehmen. Dies liegt nicht ausschließlich an der allgemein für die Branche eher ungünstigen wirtschaftlichen Lage, sondern auch an der steigenden Zahl regionaler Messen. Deren Erfolg ist unter anderem auch dem Umstand geschuldet, dass immer weniger Vermittler bereit sind, sich für Messebesuche einen oder mehrere Tage Zeit zu nehmen, oder dafür weite Entfernungen zurückzulegen.

Die Fragen stellte VWheute-Redakteur Alexander Kaspar.

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