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Weicher Markt in der Industrieversicherung

13.02.2014 – Der deutsche Industrieversicherungsmarkt ist für internationale Wettbewerber zurzeit interessant und attraktiv, konstatiert der Industrieversicherungsmakler Marsh in seinem Insurance Market Report 2014. Mehrere ausländische Wettbewerbe planen den Einstieg in den deutschen Markt. Das würde die Konkurrenzsituation in der Industrieversicherung weiter verschärfen.

Der Industrieversicherungsmarkt ist zurzeit in den meisten Sparten eher kundenfreundlich. In der gesamten Emea-Region (Europe, Middle East and Africa) fielen die Preise für Versicherungsschutz. Dieser Trend lässt sich auch am deutschen Markt feststellen.

Die einzige Sparte, die bei den Vertragserneuerungen zum Jahreswechsel einen Preisanstieg verbuchte, war die Sachversicherung. Diese Entwicklung ist auf die hohen Schäden aus Naturkatastrophen, von denen Deutschland 2013 betroffen war, zurückzuführen. In der von Katastrophenrisiken betroffenen Sachversicherung stiegen die Preise um durchschnittlich fünf bis zehn Prozent. Bei höheren Versicherungssummen gab es sogar Preisanstiege bis zu 20 Prozent, sagt Marsh. Auch in der Sachversicherung ohne Katastrophen-Exposure stiegen die Preise, durchschnittlich um zehn Prozent. Obwohl manche Versicherer ihre Forderungen kurz vor der Erneuerungsrunde doch noch gesenkt hatten, erwartet der Industrieversicherungsmakler in diesem Jahr einen noch härteren Markt.

Fallende Preise verzeichneten hingegen die Berufshaftpflicht, die allgemeine Haftpflicht, die Transport- und die Luftfahrtversicherung sowie die Kfz-Versicherung. In der Transportversicherung könnte der langanhaltende weiche Markt jetzt seinen Tiefpunkt erreicht haben, mutmaßt Marsh. Für Reeder und Logistikunternehmen mit schlechten Schadenbilanzen wird es jetzt schwieriger werden, Preisanstiege zu vermeiden, heißt es in dem Report. (jko)

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