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Versicherungsmanager auf Höhenflug

07.08.2013 – In seiner aktiven Manager-Zeit rief Ex-Talanx Chef Wolf-Dieter Baumgartl stets bei den Kollegen der Hannover Rück an, wenn er von einem Flugzeugabsturz erfuhr: „Sind wir dran?“ Im Prinzip sind wir immer dran, lautete die Antwort, aber immer nur ein bisschen.

Dies verdankt sich der Amortisierung des Risikos, wie sie auf den Rückversicherungsmärkten praktiziert wird. Die Stärke im Transport- und Luftfahrtgeschäft verdanken die Hannoveraner ihrem Chefmanager Ulrich Wallin, der 1984 damit begann, das Luftfahrtportfolio der E+S aufzubauen. Als Nachfolger des charismatischen Wilhelm Zeller führte Wallin die Hannoveraner zu erstaunlichen Erfolgen. Zwischen 600 und 850 Millionen Euro schwankte der Jahresgewinn seit dem Jahr 2009, und das selbst in schlechten Schadenjahren wie 2011. In diesem Jahr hat sich Wallin ein Ergebnis von 800 Millionen. Euro vorgenommen. Dass man bislang unter Plan liegt, ist auf die mageren Kapitalerträge zurückzuführen. Doch auf der Schadenseite waren keine größeren Malheurs zu beklagen, sieht man von einem Satellitenabsturz im Frühjahr einmal ab. Dank Retrozession wird sich der Hochwasserschaden in Deutschland auf 100 bis allerhöchstens 200 Mio. Euro beschränken. Seit 2008 steigen die Beitragseinnahmen der Hannoveraner auf einem stark umkämpften Rückversicherungsmarkt. Selbst in der Schadenversicherung legten sie zu. Das ging in diesem Jahr so weiter. Die schwache Erneuerungsrunde in den USA könnte die Hannover Rück allerdings nun ausbremsen, oder eben auch nicht.

Foto: Ulrich Wallin, CEO der Hannover Re (Quelle: vvw)

Link: Hannover Rück sieht Konzernergebnis 2013 nicht in Gefahr

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