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Versicherungen rund ums Bauen

20.02.2014 – FertighausNiedrigenergiehäuser und Häuser im Bungalow-Stil mit großflächigen Fensterfronten liegen aktuell im Trend. Am Dreiklang der Versicherungen, die Bauherren am häufigsten empfohlen werden, ändert der neue Stil jedoch zunächst nicht viel: Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung und Feuerrohbauversicherung werden als absolut unverzichtbar betrachtet.

Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung schützt Bauherren vor Ansprüchen auf Schadenersatz, wenn Dritte auf der Baustelle zu Schaden kommen. Geht es nicht um Schäden, die andere erleiden, sondern um solche am eigenen Bau, kommt die Bauleistungsversicherung ins Spiel. Da sie Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion nicht abdeckt, ist hierfür eine Feuerrohbauversicherung nötig. Viele Versicherungsunternehmen bieten kombinierte Hausbaupolicen an, die genau aus diesen drei Komponenten bestehen, beispielsweise die R+V Versicherung.

Je nachdem, ob Freunde oder Familie des Bauherren auf der Baustelle mithelfen, macht auch eine Bauhelferversicherung Sinn. Und da selbst gut geplante Finanzierungskonzepte aus den Fugen geraten können, sollte jeder Häuslebauer über eine Restschuldversicherung, eine Lebensversicherung oder auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken.

Da sich der Häuserbau wandelt und verschiedenen Trends unterworfen ist, dürfte die Nachfrage nach manchen Versicherungen steigen, nach anderen wiederum sinken. Der Trend zu großen Glasfronten sollte der Glasversicherung Aufschub geben – während Glasschäden zwar im Allgemeinen durch die Bauleistungsversicherung abgedeckt sind, gilt bei der Bauleistungsversicherung jede einzelne zerschlagene Scheibe als einzelner Schaden, so dass auch jedes Mal die Selbstbeteiligung fällig wird.

Dagegen könnte die Gewässerschadenhaftpflicht künftig weniger Interessenten finden. Diese Versicherung ist für Öltankbesitzer wichtig und zahlt, falls Grundwasser oder Erdreich durch Heizöl verschmutzt wird. Da vermehrt Heizungen ersetzt und erneuerbare Energien genutzt werden, wird es hierfür weniger Nachfrage geben.

Auch der anhaltende Trend zu Fertighäusern hat Auswirkungen auf die Branche. Fertighäuser erreichten im ersten Halbjahr 2013 einen Marktanteil von 15,7 Prozent; damit war jedes siebte in Deutschland neu gebaute Einfamilienheim ein Fertighaus. Hier bezahlt der Bauherr beispielsweise für die Bauherrenpflichtversicherung oder die Bauleistungsversicherung oftmals weniger, da die Bauzeit auf der Baustelle kürzer ausfällt und somit auch die Risiken geringere sind.   (mh)

Bild: Auch der Bau eines Fertighauses birgt viele Risiken, doch sie dauern nicht so lang an und kosten deshalb weniger. (Quelle: Hersteller)

Link: MÄRKTE

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