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Die Versicherbarkeit von Veranstaltungsrisiken

06.08.2014 – Wenn niemand zur Fanmeile kommt, hat der Veranstalter PechVon Florian Sellckau, Experte für Veranstaltungsrisiken beim Versicherungsmakler Aon Risk Solutions in Deutschland.

„Als Veranstalter und Organisator von Events unterliegt man bereits vor Beginn der geplanten Veranstaltung verschiedenen Risiken, die den Abbruch, das Verschieben oder sogar die Absage bedeuten können. Hiervon betroffen sind sowohl Konzerte als auch andere Veranstaltungsformate. Gründe hierfür reichen vom Nicht-Erscheinen der „Key Acts“ über den Zusammenbruch der Technik bis hin zu Schlechtwetter bedingten Ereignissen.

Auch Streiks, politische Risiken oder pietätsbedingte Absagen waren in den vergangenen Jahren häufige Ursachen dafür, dass  Veranstaltungen nicht wie geplant stattfinden konnten. Fast jede unfreiwillige Planänderung führt zwangsläufig zu einem Vermögenseigenschaden, entweder in Form von Mehrkosten gegenüber dem geplanten Produktionsbudget oder als Kosten,  denen keinerlei Einnahmen entgegenstehen. Wirtschaftlich Verantwortliche – egal ob bei Konzerten, Musical-Veranstaltungen, Incentive-Reisen oder beim Tag der offenen Tür von Industrieunternehmen – streben die Kalkulationssicherheit an.

Aon versichert Ausfall-, Verlege-, Verschiebe- und Abbruchgründe auf Basis einer Allgefahrenversicherung. Das Makeln von Veranstaltungsrisiken setzt eine besondere Expertise voraus. Dies fängt bei der Prüfung von Einzelpositionen des Gesamtbudgets an und endet bei der Wahl eines geeigneten Risikoträgers. Grundsätzlich sind alle Mehrkosten als Folge eines versicherten Ausfalls abgesichert. Die Veranstaltungsausfallversicherung stellt einen Versicherungsnehmer im Falle einer Absage finanziell so, als hätte die Veranstaltung wie geplant stattgefunden; das kann auch die eingeplanten Gewinne betreffen und somit Bilanzsicherheit gewährleisten.

Die häufigsten Ausfalltatbestände, die meist Totalschaden geneigt sind, also die Absage oder den Abbruch der Veranstaltung zwangsläufig nach sich ziehen, können in einem Ranking wie folgt dargestellt werden:

  • Nichterscheinen der Künstler aufgrund von Unfall, Krankheit und/oder Tod
  • Schlecht-/Katastrophenwetter
  • Technischer Zusammenbruch

Speziell bei der Versicherung von Wetterparametern sind wesentlich: die geographische Lage des Eventorts, die Beschaffenheit des Bodens (in Bezug auf Starkregeneinfluss und eine eventuelle Nichtnutzbarkeit) sowie Dauer und Jahreszeit. Auch anhand kundenspezifischer Ansprüche (Beispiele: wir brauchen sechs Zentimeter Schnee; Es darf nicht mehr als zwei Stunden mittelstark regnen; Windgeschwindigkeit nicht mehr als sechs nach Beaufort) können Deckungskonzepte individuell erarbeitet werden. Diese Abstimmung erfolgt immer mit dem Kunden und anhand dessen tatsächlichen  Bedarfs.

Bild: Florian Sellckau ist Experte für Veranstaltungsrisiken beim Versicherungsmakler Aon Risk Solutions. (Quelle: Aon)

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