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Talent Management: Breiten- oder Spitzensport?

01.10.2014 – Talente sollen frühzeitig identifiziert und gefördert werden: eine lebensphasenorientierte Herangehensweise in der Personalentwicklung bringt Unternehmen wirtschaftlichen Nutzen, lautet eine These von Jill Breuer und Stefan Kraft von der Talanx-Personalentwicklung.

Talent Management ist in aller Munde. Immer noch gibt es ganz unterschiedliche Arten der Auslegung. Die Talanx will in einem ganzheitlichen Talent Management ihre Personalarbeit lebensphasenorientiert umsetzen und die dabei Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen einbinden.

Die Bindung der Mitarbeiter erhöht sich laut Breuer und Kraft um 14 Prozent, genau wie die Motivation. Diese positive Einstellung setzt sich bis hin zur Kundenzufriedenheit fort. Direkte Auswirkungen einer lebensphasenorientierten Personalarbeit sind Verringerung von Ausfallzeiten (minus drei Tage), des Krankenstands (minus 12 Prozent) und der Fluktuationsrate (minus 16 Prozent).

Lange Zugehörigkeit macht den Arbeitgeber so wieder auf dem Arbeitsmarkt beliebter und wirkt sich deutlich positiv auf das Unternehmensimage aus.

Lebensphasenmodell
(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Lebensphasen auf das Talentmanagement (Quelle: DVA Change Studie, Jeanette Huber vom Zukunftsinstitut)

Bevor nun aber die Personalentwicklung profitieren kann, müssten einige Fragen gestellt und beantwortet werden: Soll der Fokus des Talentmanagements auf die “Rising Starts” oder auf die “Cash Cows” gelegt werden? Welchen Grad der Entwicklungspotentiale soll ein Mitarbeiter ausschöpfen können? Die High Potentials müssen zunächst erkannt und in Organisationsstrukturen eingebunden werden. Damit dies überhaupt passieren kann, müssen entsprechende Strukturen geschaffen und gepflegt werden. Nur mit entsprechender Expertise können bewusst neue Mitarbeiter rekrutiert werden. 40 Aktivitäten über sieben Bereiche der Personalarbeit verfolgt man allein bei Talanx zu Optimierungszwecken.

Die Prozesse und Elemente des Talentmanagements sind Stellenbewertungen, strategische Personalplanung, Identifikation, Entwicklungsmaßnahmen, Nachfolgeplanung und Stellenbesetzung.Talente können sowohl extern, als auch intern identifiziert werden, lautet ein Kernsatz des Talentmanagements: durch Konferenzen in der Personalentwicklung können Personalportfolio und Nachfolgepläne erstellt und entwickelt werden. Im einzelnen Mitarbeitergespräch werden Ziele und Entwicklungsmaßnahmen vereinbart, die im Sinne des Personalportfolios sind.

Heute werden Jill Breuer und Stefan Kraft beim Bildungskongress der Versicherungswirtschaft (PDF) schließlich erläutern, inwiefern es sich beim Talentmanagement um Breiten- oder Spitzensport handelt. (vwh)

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