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Schadenverhütung birgt große Potenziale

10.12.2014 – feuerwehr_gdvDie aktive Verhütung von Schäden ist für Sachversicherer und Versicherte eine Win-Win-Situation: Mit der Verhinderung von Schäden fährt der Versicherer stets besser als mit deren Regulierung. Präventionsempfehlungen sind aber auch eine Dienstleistung am Versicherungskunden, die dessen Risiken minimiert und betriebliche Stabilität sichert. Werden die Möglichkeiten und Angebote der Schadenverhütung von den Versicherungsnehmern zu Unrecht zu wenig wahrgenommen?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit den Versicherern seit langer Zeit stark mit dem Thema Schadenverhütung. Die Kommission Sach-Schadenverhütung (KSSV) ist das Beratungs- und Entscheidungsgremium für die Sach-Schadenverhütungstechnik. Zahlreiche Arbeitsgruppen kümmern sich um einzelne Themenfelder: Es geht dabei nicht nur um die naheliegenden, großen Punkte wie Elementarrisiken, beispielsweise Hochwasser, oder Großschäden bei Produktionsanlagen. Denn auch im Kleinen steckt viel Potential.

Deshalb liegen auch der Schutz vor Einbruch-Diebstählen oder der Blitzschutz im Fokus der KSSV. Mit der VdS Schadenverhütung GmbH betreibt der GDV auch ein eigenes Unternehmen für Schadenverhütung. Aufgabe der VdS Schadenverhütung GmbH ist es, fundierte Informationen zur Schadenverhütung anzubieten und Produkte und Dienstleister des Sicherheitsmarktes zu prüfen.

Ein Blick auf die Versichertenseite zeigt, dass Schadenverhütung ein Betätigungsfeld bleibt, das selten im Vordergrund steht. Der Jahresbericht „Schadenverhütung in der Sachversicherung 2013/2014“ des GDV macht transparent, dass bei den größten Schadensfällen der letzten Jahre die Schäden durch Betriebsunterbrechung oft ein Vielfaches der eigentlichen Sachschäden ausmachten. Allein diese Zahlen sollten Unternehmen wachrütteln, die Schadenverhütung als mehr denn eine Pflichtaufgabe zu verstehen.

Mit ihrer Schadenverhütungsarbeit befriedigen der GDV und die Versicherer zwar die steigende Nachfrage nach Vorsorgelösungen und Schutzstrategien. Die Potenziale sind jedoch noch sehr groß. Schadenverhütung hilft nicht nur, Schadensfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Versicherer sind dabei auch Partner bei der Zukunftsforschung, wenn es darum geht, Risikoveränderungen durch den technologischen Wandel in den Unternehmensprozessen zu erkennen. Auch wenn keine Sofort-Effekte erzielt werden können, ist die Schadenverhütung eine Investition, die sich für Unternehmen nachweislich auszahlt. (mh)

Links: VdS-BrandSchutztage 2014 und Schadenverhütungsbericht des GDV (PDF)

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