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PKV fördert Fitness der Alten

10.11.2016 – ingo_froboessVon Ingo Froböse. Das Programm “Älter werden in Balance” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein bundesweites, vom Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) gefördertes Programm zur “Förderung von Selbstbestimmung, Mobilität und Lebensqualität älterer Menschen.” Angesprochen werden alle Männer und Frauen ab 60 Jahren, die in Deutschland leben.

Das Programm kombiniert verschiedene Bausteine, um sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit sowie das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe von älteren Menschen zu erhalten und zu stärken. Der Handlungsbedarf zur Entwicklung eines solchen Programms gestaltet sich gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels als äußerst wichtig. Prognosen des Statistischen Bundesamts zufolge werden bis zum Jahr 2050 etwa 28 Millionen Menschen über 60 Jahre und etwa zehn Millionen Menschen zwischen 65 und 75 Jahren in Deutschland leben.

Zahlreiche Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Osteoporose, dementielle Erkrankungen und viele mehr weisen bei älteren Menschen höhere Prävalenz- und Inzidenzraten auf als bei jüngeren Personen. Oft enden solche Erkrankungen in höherem Lebensalter schließlich in der Pflegebedürftigkeit. 2011 waren in Deutschland 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Nach Prognosen des statistischen Bundesamts wird diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf etwa 3,4 Millionen Menschen ansteigen.

Hierdurch gewinnt das Thema “Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen” immer stärker an Bedeutung. Vielen Erkrankungen, die bei älteren Personen gehäufter oder frühzeitiger auftreten, kann präventiv entgegengewirkt oder ihr Verlauf durch Prävention und Gesundheitsförderung zumindest hinausgezögert werden. Vor allem für Interventionsprogramme mit einem Bewegungsschwerpunkt besteht hierzu eine sehr gute Evidenzlage. Positive Effekte von Bewegung auf die allgemeine Gesundheit konnten nachgewiesen werden. Ebenso ist belegt, dass auch in fortgeschrittenem Lebensalter präventive Effekte durch Bewegungsaktivitäten bestehen.

Mit dem Programm “Älter werden in Balance” setzt die BZgA genau hier an. Um das Ziel der “Förderung von Selbstbestimmung, Mobilität und Lebensqualität älterer Menschen” zu erreichen, stehen Gesundheitsförderung und die Prävention chronischer Erkrankungen und somit das Abwehren oder Hinauszögern einer drohenden Pflegebedürftigkeit im Mittelpunkt des Programms. Zwei Bausteine mit dem Schwerpunkt Bewegung sind das “Lübecker Modell Bewegungswelten” und das “AlltagsTrainingsProgramm.”

Link: Website von “Älter werden in Balance”

Bild: Ingo Froböse ist Leiter des Institutes für Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule in Köln. (Quelle: Monika Sandel)

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