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Neue Herausforderungen für Vermögenshaftpflicht

16.10.2014 – Geld_Claudia Hautumm_pixelioEin Ausblick von Daniel Messmer, Swiss Re-Director Deutschland. Die Anzahl der Versicherer, die in Deutschland die Sparte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung betreiben, wächst seit Jahren kontinuierlich, ein Ende der Markteintritte ist nicht absehbar. Die Beweggründe hierfür sind durchaus heterogen, zusammenfassen kann man diese aber mit dem Wunsch der Versicherer potenzielle Wachstumsfelder bedienen zu können.

Das Bild der dieser Sparte unterliegenden Risiken verändert sich nur langsam. Nach wie vor repräsentieren die verkammerten Berufe sowohl Stückzahl als auch Prämienseitig den größten Anteil am Vermögensschadenhaftpflichtmarkt. Es wächst aber parallel der Markt der sonstigen Lösungen für die Dienstleistungsgesellschaft.

Neue Technologien, das Internet aber auch so scheinbar profane Dinge wie ein Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung können Auslöser für Nachfragen im Segment der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und damit Innovationstreiber sein.

Vorausschauend wird man festhalten müssen, dass die Sparte als solche auch in 2015 durch eine Reihe äußerer Einflüsse in Bewegung bleiben wird. Neben den bereits angesprochenen zu erwartenden nationalen Regulierungen aus dem Koalitionsvertrag lohnt es sich immer einen Blick auf die EU zu werfen.

Was wird sich der EU Gesetzgeber wohl einfallen lassen? Welche Herausforderungen werden sich aus dem Bereich “Social Media” ergeben? Sind das eher Chancen oder Risiken für die Sparte? Wie werden sich die Versicherer in diesem Zusammenhang dem Thema “Cyber”-Risiken stellen? Wird es neue Aspekte für die Sparte aus Verbraucherschutzgesichtspunkten geben? Welche Auswirkung hat die zunehmende Globalisierung auch des Dienstleistungsgewerbes auf die deutschen Vermögensschadenhaftpflichtversicherer und nicht zuletzt: wie wird sich die Schadenseite in der Zukunft darstellen?

Dies alles sind spannende Fragen, denen sich die Teilnehmer am deutschen Vermögensschadenhaftpflichtmarkt, egal ob Versicherungsnehmer, Vermittler, Erst- oder Rückversicherer stellen müssen und auf die es leider keine wissenschaftlich korrekten Antworten gibt. Es bleibt auch in der Zukunft spannend.

Bildquelle: Claudia-Hautumm/ pixelio

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