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München ist bei Versicherern besonders beliebt

16.09.2016 – allianz_arena_tdMünchen gehört zu den beliebtesten Wohn- und Arbeitsorten in der Bundesrepublik. So geht eine Planungsprognose des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Stadtverwaltung München aus dem Jahr 2009 von einem Anstieg der wohnberechtigten Bevölkerung bis 2030 um 10,9 Prozent (151.415 Menschen) auf dann 1.543.330 Einwohner aus. Auch bei den Versicherern erfreut sich die Isarmetropole großer Beliebtheit.

Insgesamt rund 60 Versicherungsunternehmen haben in der bayerischen Landeshauptstadt ihren Sitz genommen. Dabei reicht der Reigen von den Weltnmarktführern Allianz und Munich Re über den Rechtsschutzversicherer D.A.S. bis hin zur Versicherungskammer Bayern (VKB) und dem Bayerischen Versorgungswerk. Daneben unterhalten auch zahlreiche Versicherer aus dem In- und Ausland ihre Niederlassung in München, darunter die Swiss Re Germany.

Wie begeistert die Versicherer vom Standort München sind, zeigt eine Umfrage der Finanzplatz München Initiative (FPMI) unter den Akteuren der Finanzwirtschaft: 55 Prozent der Befragten sind demnach “sehr zufrieden” mit dem Standort, weitere 42 Prozent zeigen sich zumindest “zufrieden”. Der Anteil der Befragten, welche sich hingegen nur “weniger zufrieden” zeigten, war dabei eher verschwindend gering. “Gar nicht zufrieden” äußerte sich im übrigen gar kein Versicherer.

Die Akteure des Finanzwirtschaft scheinen die Isarmetropole also zu lieben, auch wegen des Flairs und einer intensiven Passion der Münchener für Italien. Letzteres beruht zudem auf Gegenseitigkeit: So hat der italienische Versicherer Generali seinen deutschen Standort in München in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Dabei hat die Generali-Führung in der bayerischen Landeshauptstadt ein wahres Silicon Valley entdeckt.

Die Vorteile Münchens brachte Generali-Vorstand Rainer Sommer bereits im Mai 2015 auf den Punkt: Es ist die technologische Infrastruktur, das allgemein wirtschaftsaffine Umfeld, viel Verständnis auf Seiten der Politik, die Nähe zum Wettbewerb und last but not least der Wunsch des Unternehmens, mit der Marke nah am Kerngeschäft zu operieren. Allein aus diesem Grund scheint es also wenig verwunderlich, dass die Generali sich deshalb für München als Standort der neuen auf Biometrie und Gesundheits-Apps spezialisierten Vitality-Tochter entschieden hat.

Kein Wunder also, dass der italienische Versicherer vor diesem Hintergrund auch in das Sponsoring des München Marathon eingestiegen ist. Das Sportsponsoring bei den Münchener Versicherern derzeit sowieso groß geschrieben ist, zeigt auch das jüngste Beispiel der Bayerischen: Für die nächsten drei Jahre ziert auf den Fußballtrikots des Traditionsvereins TSV 1860 München der Löwe die Brust: “Gemeinsamer Aufbruch zu gemeinsamen Zielen”, heißt es aus dem Management.

Eher bei den großen Hechten ist hingegen die Allianz unterwegs: Seit Anfang 2014 hält der deutsche Branchenprimus für etwa 110 Mio. Euro insgesamt 8,33 Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG, der ausgegliederten Fußballabteilung des deutschen Rekordmeisters. Ebenfalls langfristig ist auch das Engagement bei der heimischen Fußball-Arena, wo sich die Allianz bis 2041 die entsprechenden Namensrechte gesichert hat. (vwh/ak)

bestellen_vwhLesen Sie den vollständigen Beitrag “Trends und Traditionen”, in der Versicherungswirtschaft 09/2016, (zum Einzelbeitrag)

Bild: Die Allianz hält noch bis 2041 die Namensrechte an der Münchener Fußballarena. (Quelle: td)

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