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Marketing der Versicherer fristet Mauerblümchendasein

13.08.2013 – vvw-heft-13-08Durch die 2010 gestartete Werbekampagne liegt Ergo inzwischen in der Bekanntheit an dritter Stelle unter den Versicherern, hinter Allianz und Huk-Coburg. Bei der ungestützten Bekanntheit befindet sich die Versicherungsgruppe der Münchener Rück sogar an zweiter Stelle, heißt es in der neuen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

„Der Versicherer setzt vor allem auf die Wahrnehmung und die Bekanntheit der Marke“, heißt es in dem Bericht. Nach Berechnungen von Nielsen gaben die Versicherer im Jahr 2012 420 Mio. Euro für Werbung aus. Sie liegen damit weit hinter dem Handel und der Autoindustrie, die jährlich mehr als 1,5 Mrd. Euro für Werbung ausgeben. Grund dafür sind die dezentralen Vertriebsstrukturen. Die Vermarktung der Produkte überlässt man den gebundenen oder freien Vermittlern. Die Folge: Nicht der Kunde steht im Fokus der Marketing-Abteilungen, sondern die Vertriebe, von der Ausschließlichkeitsorganisation bis hin zur Bank. „Die Marketingbereiche der Versicherer haben keine Verantwortung für die Produkt-, Programm-, Preis- und Distributionspolitik übernommen“, heißt es in einem Fachbeitrag in der gleichen Ausgabe der Zeitschrift. In der Regel reduziert sich die Zuständigkeit der Marketing-Abteilungen auf strategische Fragen, Marktforschung und die Kommunikationspolitik. Dass sich Versicherer über einen Ausbau des Marketings differenzieren, ist eher die Ausnahme. So ist Versicherung das, was Versicherer seit Olims Zeiten mit einer gewissen Resignation hinnehmen: Unsexy, erklärungsbedürftig und kaum vergleichbar. Aus Sicht der Käufer bleibt Versicherung in erster Linie Konsumverzicht.

Link: www.vvw.de

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