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Makler müssen sich verändern

03.03.2015 – heiko_reddmannDas Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) hat die Diskussion um die Honorarberatung weiter angefacht. Makler müssen zukünftig mit Einnahmeeinbußen rechnen. Ein großer Teil der Makler ist zudem verunsichert und befinde sich derzeit auf “Findungsreise”. Zur Stimmung unter den Vermittlern und was Vermittler jetzt tun sollten, äußert sich Heiko Reddmann, Geschäftsführer von HonorarKonzept, gegenüber VWheute.

VWheute: Herr Reddmann, wie ist die derzeitige Stimmung bei den Maklern?

Heiko Reddmann: Die Stimmung bei den Maklern ist zweigeteilt. Ein Teil ist sehr verunsichert und derzeit auf “Findungsreise”: Welche Geschäftsmodelle sind zukunftsfähig, wer gibt mir entsprechende Unterstützung? Der andere Teil ist bereits einen Schritt weiter und sieht in der Veränderung auch eine sehr große Chance weiter wachsen zu können und für seinen Kundenbestand und relevante Neukundengewinnung alternative Wege zu gehen.

VWheute: Welche Themen stehen dabei konkret im Vordergrund?

Heiko Reddmann: Wie sieht meine Dienstleistung als Makler konkret aus? Wer hilft mir bei der Erstellung meines Dienstleistungskatalogs? Wie schaffe ich es, nachhaltig Betreuungshonorare zu generieren und mich somit unabhängig aufzustellen? Wer hilft mir, damit ich weiterhin betriebswirtschaftlich überleben kann? Was kommt da noch alles auf mich zu – das LVRG ist ja nur der Anfang.

VWheute: Gibt es ein „Momentum“ für die Honorarberatung?

Heiko Reddmann: Ja, das gibt es definitiv. Denn noch nie war die Verunsicherung so groß, aber auch noch nie die Klarheit so bewusst vorhanden, dass ich mich als Makler verändern muss. Und dafür bieten wir als HonorarKonzept mit unserer regionalen Aufstellung und den „Vor-Ort-Betreuungsmöglichkeiten“ die beste Voraussetzung, um einen Makler in die Honorarberatung zu begleiten. Insbesondere die Resonanz auf unsere diesjährige 3-stufige-Veranstaltungsreihe zum Einstieg in die Honorarberatung war sehr groß.

VWheute: Welche Erfahrungen gibt es aus den Veranstaltungen?

Heiko Reddmann: Das Interesse die Honorarberatung kennen zu lernen ist eindeutig da. Insgesamt haben wir für unsere Veranstaltungen über 570 Anmeldungen erhalten. Dies hängt natürlich wesentlich mit unserem Regionalitätsprinzip zusammen. Aber auch die Verunsicherung bei gleichzeitigem Bewusstsein, sich verändern zu müssen, spielt dafür eine Rolle. Mit unserer Philosophie, den Makler zunächst zu sensibilisieren und dann Schritt für Schritt in die Honorarberatung zu begleiten, trifft genau die Erwartungshaltungen derer, die sich für die Veranstaltungsreihe anmelden. Diese liberale und nicht polarisierende Haltung und Vorgehensweise ermöglicht den Übergang sowohl prozessual, als auch betriebswirtschaftlich in einem Gleichgewicht, welches für den Makler auch realistisch umsetzbar ist. (vwh)

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