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Satte Prämiensteigerungen in der Kfz-Versicherung

14.10.2016 – Autobahn_schubalu_pixelioIm Laufe dieses Jahres sind die Prämien in der Kfz-Haftpflichtversicherung nochmals kräftig gestiegen. Doch mit dem Beginn der Wechselsaison haben sich bereits einige Versicherer zu Wort gemeldet. “Wechselwillige profitieren aktuell vom Preiskampf der Kfz-Versicherer”, stellt man bei Check 24 fest. “Seit August 2016 ist der durchschnittlich Haftpflichtbeitrag bereits um 13 Prozent gesunken.”

Im Schnitt 340 Euro zahlte man in der Kfz-Haftpflichtversicherung im Juli, berichtet der Online-Makler Check 24. Traditionell ist die Kfz-Haftpflicht im Juli am teuersten. Im Laufe der Wechselsaison wird die Versicherung immer günstiger. Wenn einzelne Versicherer feststellen, wie viel Geschäft sie verlieren, gehen sie noch einmal runter. Dieser Prozess wiederholt sich jedes Jahr, Endpunkt ist der 30. November.

Auch in diesem Jahr wird der Preiszyklus seinen Tiefpunkt voraussichtlich Ende November erreichen. In den vergangenen Jahren sind die Preise von Juli bis November um mehr als 20 Prozent gefallen, zeigen Statistiken des Versicherungsmaklers. In Jahren mit besonders scharfem Wettbewerb sackte die Prämie sogar um 37 Prozent ab, innerhalb von nur vier Monaten.

Folie 1

2009 war das der Fall, das letzte Jahr mit intensivem Preiswettbewerb unter den Kfz-Versicherern. Seitdem haben die Versicherer zum Teil kräftige Prämiensteigerungen durchgesetzt. „Zwischen Oktober 2009 und Oktober 2016 ist der durchschnittliche Kfz-Haftpflichtbeitrag um 55 Prozent gestiegen“, berichten die Münchener.

Sollten die Preise in den verbliebenen anderthalb Wochen noch stark fallen, könnte das eine Marktwende einleiten. Andreas Kelb von der E+S Rück hatte im vergangenen Jahr ein weiteres Jahr mit Prämiensteigerungen vorhergesagt. Um ein Prozent würden die Prämien in diesem Jahr steigen, sagte Kelb im Oktober in Baden-Baden. Geht man nach den Zahlen von Check 24, dürften die Prämiensteigerungen noch viel kräftiger ausgefallen sein. Erst ab 2017 sei die Richtung unsicher. Die bisherige Entwicklung hat die Prognose des E+S-Managers bestätigt. (ba)

Grafik: Check24, Foto: Pixelio

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