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Jeder Abschluss soll nachvollziehbar werden

09.06.2015 – Feil_VPVEin Beitrag von Thomas Feil, VPV Lebensversicherungen. Solvency II ist das Thema bei den Versicherern. Dass die meisten bei der Umsetzung dieser regulatorischen Vorgabe hinterherhinken, ist kein Geheimnis. Gegen das Hinterherhinken gibt es probate IT-Lösungen. Ein Zusammenhang zwischen der strategischen Ausrichtung eines Data Warehouses und der Erfüllung der regulatorischen Vorgaben z.B. aus Solvency II liegt auf der Hand.

Klein anfangen und groß rauskommen – Es gab verschiedene Anlässe bei der VPV, jetzt mit dem Projekt zu starten, das Ziel aber war klar: Der Aufbau einer Plattform mit integriertem Datenmodell, die zum “Single Point of Truth” im Unternehmen aufgebaut wird. Dafür werden die Daten aus allen Quellsystemen einheitlich an einer zentralen Stelle abgelegt sein – dem Data Warehouse. Jeder Prozess, jeder Abschluss, jede Handbewegung wird nachvollziehbar – ganz im Sinne der regulatorischen Vorgaben.

Was wurde gemacht? Auf der Basis des Datenmodells SAS IAA modernisiert die VPV ihre komplette Data Warehouse Landschaft. Was bislang in erster Linie den Schwerpunkt einer Vertriebslösung hatte, integriert nach Projektende alle dispositiven Systeme wie Bestands- und Schadenssysteme, Customer Relationship Management, Finanzbuchhaltung, Provision und Controlling. Das Data Warehouse wird zur zentralen Datendrehscheibe bei der VPV aufgebaut. Ebenso findet die Validierung, Historisierung und Nachweisbarkeit automatisiert statt.

Auch wird den Anforderungen aus Solvency II Rechnung getragen, Daten nachvollziehbar und protokollierbar zurückzuverfolgen. Die Daten der angebundenen Systeme können automatisiert beispielsweise an Solvency-und Risk Analyser Module bei der VPV übergeben werden, wodurch manueller Aufwand reduziert wird.

Kritische Erfolgsfaktoren – Die Anbindung von Quellsystemen und Umsetzung von Data Marts erfolgt flexibel nach interner Priorisierung und Verfügbarkeit der Fachbereiche. Kurzfristige Themen werden aufgegriffen und innerhalb des DWH umgesetzt, so dass frühzeitig bereits während der Projektlaufzeit produktiver Nutzen aus dem DWH gezogen werden kann.

Zudem stellt das Projekt mit der strategischen Ausrichtung des Data Warehouses eine Grundsatzentscheidung des Unternehmens dar und wird vom Gesamtvorstand mitgetragen.

Bild: Thomas Feil, Projektleiter Data Warehouse – IT-Center bei der VPV Lebensversicherungs AG, erläutert heute beim SAS-Forum in Bochum die Details einer probaten IT-Lösung.

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