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Investitionsprogramm für das digitale Zeitalter – Medienecho auf Allianz-Pläne

10.08.2015 – zeitung_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deIn der Berichterstattung über das Halbjahresergebnis der Allianz treten die reinen Zahlen in den Hintergrund. Im Mittelpunkt steht die neue Strategie: Versichern soll einfacher und verständlicher werden. Und muss Versicherung auch Spaß machen? Agiler, digitaler und einfacher will die Allianz werden, lauten die Schlagworte in den Medien.

Nur einige Medien arbeiten sich am Zahlenwerk ab, das die Allianz vorgelegt hat. Die Nürnberger Zeitung schreibt von der Allianz “in Bestform”, die Neue Zürcher Zeitung sieht die “Allianz operativ auf Kurs”. In deutlich mehr Schlagzeilen wird das Drei-Jahres-Investitions-Programm 2016 bis 2018 aufgegriffen, das Oliver Bäte, nun seit knapp 100 Tagen Vorstandsvorsitzender der Allianz, am Freitag angekündigt hat und im November im Detail vorstellen will.

Die Allianz “muss sich neu erfinden”, stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung dazu fest. Die Lage sei gut, aber die Digitalisierung bringe die Allianz in eine Situation, in der man zu entschlossenem Handeln gezwungen sei. Ähnlich bewertete das Handelsblatt schon am Freitag die Lage: Die Herausforderungen seien eher langfristiger Natur. Bäte sei daher nicht unter Zugzwang, schnell handeln zu müssen. Dennoch arbeite er mit Hochdruck an der Agenda der nächsten Jahre.

Agiler, digitaler, schneller, einfacher und kundenfreundlicher will die Allianz werden, lauten die Schlagworte in den Medien. Die Allianz komme aus einer komplizierten, regulativen Welt, wie Bäte es ausdrückte. Für die Kunden müsse es aber einfacher und leichter werden. Der Grad des Umbruchs bei diesem Schritt wird unterschiedlich bewertet. Die Börsen-Zeitung schreibt, Bäte wolle “gezielt erneuern”. Der neue Allianz-Chef “ruft die digitale Revolution aus”, meint hingegen die Berliner Zeitung. Und die Stuttgarter Zeitung sieht die Allianz “vor einem Kulturwandel”.

Versichern wird einfacher und macht Spaß, beschreibt Bäte das Ziel. Spaß steht im Internetzeitalter nicht für Witzigkeit, sondern für die Leichtigkeit des Tuns. Der Kern des Gedanken ist, dass die Allianz auf genau diese durch das Internet geschaffene neue Erwartungshaltung reagieren muss. Es gehe Bäte dabei nicht um Kosteneinsparungen durch den Abbau von Arbeitsplätzen, fasst das Handelsblatt zusammen, sondern um echte Kundenorientierung und nachhaltiges Wachstum. (vwh/mh)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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