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Hohe Erwartungen an das Kapitalanlagegeschäft unter neuem LVRG-Regime

02.07.2014 – paul_wesseling_VVBEin Gastbeitrag von Paul Weßling, Fachkreisleitung “Kapitalanlagen & Asset Management”.

Die Anpassung der Anlageverordnung an das KAGB und die erweiterten Prüfpflichten nach CRA III binden weitere Ressourcen und Mittel des Versicherungsunternehmen zusätzlich zur Vorbereitung auf Solvency-II und der laufenden Umsetzung von Emir.

Der weitere Aufbau der ZZR, die Entwicklung neuer Garantietarife (1,25 Prozent) bei Änderung der bestehenden Überschusssysteme aufgrund der Vorgaben des LV-Reformgesetzes und damit verbundene Veränderungen im Vertrieb sowie auch zunehmende alternative Risikoverbriefungen erhöhen die Erwartungen an das Kapitalanlagegeschäft und seine risikoadäquate Ertragskraft zur Mitfinanzierung auch der Umbau-, Anbau- und Erweiterungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen.

Die Relevanz des Kapitalanlageerfolgs und sein Beitrag zum Gesamtergebnis des Versicherungsunternehmens gewinnen umso mehr an Bedeutung, je weniger das Kollektiv zur Mitverantwortung der Äquivalenz beiträgt.

Werden die Erwerbskosten zum Generationen- und Zeitausgleich nur noch teilweise über den Beitrag finanziert, dann müssen die Deckungsbeiträge aus anderen Quellen kommen, und wer bezahlt eigentlich die Vervielfachung der Verwaltungsaufwendungen durch nationale und europäische Regulierung, sinnvolle oder sinnlose politische Entscheidungen bei Reduzierung risikoloser Erträge zur Finanzierung maroder Staatsbudgets?

Hier ist der Kapitalanleger in der Verantwortung mit der geeigneten Allokation die Verpflichtungen zu erfüllen, ohne zusätzliches Risikokapital zu binden und den Betrieb zu unterstützen.

Dies geht weit darüber hinaus die Kapitalanlagen sicher, rentabel und liquide zu gestalten, denn Streuung und Mischung sind heute und erst recht unter Solvency-II anspruchsvoller denn je.

Asset-Manager im Versicherungsunternehmen, EbaV’s oder Versorgungswerke stehen vermehrt im Fokus der Aufsicht, der Mitglieder, Aktionäre sowie der Öffentlichkeit und sind der wesentliche Erfolgsfaktor zur Gestaltung der Altersversorgung in der Zukunft.

Hier bietet der Fachkreis „Kapitalanlagen & Asset Management“ die Plattform zur Darstellung unterschiedlicher Asset-Klassen, Methoden und Gestaltungen des Kapitalanlagegeschäfts unter Nebenbedingungen und dient darüber hinaus dem Austausch der Verantwortlichen in allen damit verbunden Funktionen und Disziplinen.

Bild: Paul Weßling, Fachkreisleitung “Kapitalanlagen & Asset Management” (Quelle: Weßling)

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