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Handwerk profitiert von berufsständischen Versicherern

14.03.2014 – merkel-website-screenshot-150“Unendliche Weiten – mit dem Handwerk”, “Hightech-Prothesen für die Paralympics” oder “Konzept für das Büro der Zukunft”, so lauten die Themen auf der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München. Mehr als 60 Handwerksgewerke stellen dort aus. Das zeigt, wie vielschichtig die Branche ist. Auf die Zielgruppe des Handwerks ausgerichtete Versicherer bringen dem Sektor einen hohen Nutzen, weil sie den Bedarf und die Anforderungen dort genau kennen.

Die großen berufsständischen Versicherer für das Handwerk wie die Signal Iduna, der Münchener Verein und die Inter Versicherungsgruppe haben gerade in diesem Zweig ihren Ursprung. Sie sind sogar Vollmitglieder beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Mit ihrer Branchenkenntnis können sie optimal beraten und im Schadenfall schnell regulieren. Darin sieht die Inter Versicherungsgruppe ihre Stärke, wie Vorstandschef Peter Thomas erläutert. „Unser Wettbewerbsvorteil liegt darin, dass wir das Handwerk des einzelnen Handwerkers verstehen und demzufolge ganz spezifische Absicherungen, natürlich auch im Rahmen von Versorgungswerken, anbieten.“

Die Spezialanforderungen in den einzelnen Handwerksbetrieben sind sehr unterschiedlich und spezifisch. Mit einem berufsständischen Versicherer, der dafür adäquate Lösungen anbieten kann, erweitern Unternehmen ihre Handlungsspielräume und schaffen die wirtschaftlichen Möglichkeiten, ihren eigentlichen Geschäftszweck besser zu nutzen. Das belegt eine Studie von Prognos im Auftrag der Signal Iduna. Berufsständische Versicherer können zum Beispiel schneller und unkomplizierter regulieren. Wenn ein Schließtag aufgrund eines Schadenfalls im Handwerk vermieden werden kann, entfallen damit Gesamtkosten zum Vorteil der Volkswirtschaft in Höhe von 23 Mio. Euro im Jahr. Auch zeigte die Analyse, dass berufsständische Versicherer einen hohen Anteil zur Schadenvermeidung beitragen. Gelingt es zum Beispiel, drei bis fünf Prozent der Schäden jährlich zu verhindern, resultiert bei 2,4 Millionen Schäden mit einem durchschnittlichen Volumen von 1.850 Euro eine Gesamtersparnis von 145 bis 178 Mio. Euro. Für die Versicherten bringt dies eine Einsparung bei den Beiträgen von 55 bis 125 Euro im Jahr.

Eine gezielt auf die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe ausgerichtete Beratung erfordert einen speziell geschulten Außendienst. Die Signal Iduna zum Beispiel hat „rund 800 Außendienstpartner, die eine zusätzliche Qualifikation zum Fachberater Handel und Gewerbe erworben haben“, heißt es beim Konzern. Auch bei der Inter existiert im Vertrieb „ein eigens auf die Bedarfe des Handwerks ausgebildeter Zweig“, so ein Sprecher des Unternehmens.

Die Versicherten haben bei berufsständischen Versicherern auch einen enormen Vorteil gegenüber Normaltarifen. So nennt die Prognos-Studie unter Bezugnahme auf eine Information des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Ersparnis im Bereich Schaden und Unfall von zehn bis 15 Prozent. (ki)

Link: Website der IHM

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