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Generation Mitte blickt optimistisch auf 2016

03.09.2015 – Die heutige “Generation Mitte” der 30- bis 50-Jährigen schätzt die Lebensqualität in Deutschland überwiegend als gut bis sehr gut ein. Dies geht aus einer neuen Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Vor allem ein funktionierendes Bildungs- und Gesundheitssystem, die Meinungsfreiheit und die Rechtssicherheit bildet für die “Generation Mitte” die wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Lebensqualität.

Besonders positiv sehen die Befragten laut Umfrage das Sozialsystem, die wirtschaftliche Lage und die politische Stabilität in Deutschland. Demnach loben 73 Prozent der Befragten die politische Stabilität in Deutschland, 72 Prozent die wirtschaftliche Lage und 67 Prozent das System der sozialen Sicherung.

“Gleichzeitig bleibt Deutschland aber auf wichtigen Feldern hinter den Erwartungen der ‘Generation Mitte’ zurück. Das gilt insbesondere für das Bildungssystem, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Chancengerechtigkeit und den sozialen Frieden im Land”, betont Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach.

So fordert die Mehrheit der Befragten, den Wohlstand Deutschlands nicht ausschließlich an der wirtschaftlichen Stärke zu messen. Dazu gehören vor allem der Lebensstandard der Bürger im Alter (71 Prozent), die Qualität des Bildungssystems (71 Prozent), die Höhe der Arbeitslosigkeit (70 Prozent), die Qualität der Gesundheitsversorgung (68 Prozent) und die Höhe der Unterschiede zwischen Arm und Reich (67 Prozent).

Demnach loben 56 Prozent der Befragten das Bildungssystem, aber 76 Prozent halten ein gutes Bildungssystem für wichtig. Gleichzeitig meinen 26 Prozent, dass sich Familie und Beruf in Deutschland gut vereinbaren lasse, obwohl die Hälfte eine solche Vereinbarkeit für wichtig hält. Zudem bejahen nur 15 Prozent die Aussage, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland nicht zu groß ist – aber für 48 Prozent der Befragten ist dies eine Voraussetzung für hohe Lebensqualität.

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Allerdings scheint die “Generation Mitte” laut Umfrage immer weniger für die Zukunft vorzusorgen. “Über 70 Prozent geben an, ihre finanzielle Zukunft gar nicht zu planen oder bestenfalls grobe Vorstellungen zu haben. Für einen hohen Lebensstandard im Alter ist private Vorsorge aber unverzichtbar”, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland. So macht sich mit 48 Prozent fast die Hälfte der 30- bis 59-Jährigen Sorgen, dass ihre Altersvorsorge nicht ausreicht. Drei von vier Befragten (73 Prozent) geben zudem an, ihre finanzielle Zukunft gar nicht zu planen oder nur eine grobe Vorstellung zu haben. (vwh/td)

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Link: “Generation Mitte” sieht Einheit als Erfolg (Tagesreport vom 21.08.2015)

Grafikquellen: GDV

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