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Freistaat mit Trends und Traditionen

12.09.2016 – bayern_pixelio“Lederhosen und Laptop” lautet ein geflügeltes Sprichwort, wenn es um die Wirtschaftskraft des Freistaates Bayern geht. Ein stabiler Arbeitsmarkt, qualifizierte Mitarbeiter, ein positives Geschäftsklima, aufstrebende Landkreise, Städte und Gemeinden: Das Land der Seen und Berge gehört zu den Boomregionen Deutschlands. Kein Wunder, dass das Powerhaus im Süden zu einem Magneten für Menschen und Unternehmen geworden ist.

Den Grundstein für den heutigen Erfolg legte der bayerische Staatsreformer Maximilian Graf von Montgelas (1759–1838). Aus dem zersplitterten Kurfürstentum mit seinen vielen fürstlichen, kirchlichen und städtischen Klein-Territorien und aufgesplitterten Duodezstaaten formte Montgelas einen geschlossenen Staat mit einer Verwaltungsstruktur, die im Kern bis heute Bestand hat.

Im 20. Jahrhundert verstanden sich die Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß und Edmund Stoiber (beide CSU) als Nachahmer des bayerischen Staatsmannes Montgelas. Bayern als Technik- und Industriestandort mit dem Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt war daher eine Herzensangelegenheit von Strauß.

Der frühere Bundespräsident Roman Herzog beschrieb den Aufstieg Bayerns vom Agrarstaat zum deutschen Industriestandort Nummer Eins bei der Eröffnung der Neuen Messe München mit folgenden Worten: “Bayern ist das Land, in dem Technikbegeisterung und Tradition, Innovationsfreude und Bodenständigkeit keine unüberbrückbaren Gegensätze sind”.

Symbiotisch sind die Beziehungen von Menschen und Unternehmen im und zum Freistaat Bayern häufig. Es muss zwar nicht unbedingt das “mia san mia” sein, welches der örtliche FC Bayern München – in eigener Beschreibung “Deutscher Rekordmeister” – so oft strapaziert. Wer hier erfolgreich sein will, muss Land und Leute akzeptieren. Identifikation
mit Land und Leuten ist vor für die Münchener Versicherungsunternehmen eine Selbstverständlichkeit.

So wirbt beispielsweise die Bayerische Versicherung mit dem Spruch “Die Versicherung mit dem Reinheitsgebot” und die LV 1871 mit Sitz an Münchens erster Adresse, Maximilianplatz 5, führt stolz die Doppeltürme der Frauenkirche im Unternehmenslogo.

Ähnliches gilt übrigens auch für die Frankenmetropole Nürnberg, dem Sitz der gleichnamigen Versicherungsgruppe. Seit 1928 ziert das Unternehmenslogo der Nürnberger die einstige Kaiserburg. Der Werbespruch “Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg” zeigt die tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bewohnern.

Der im Jahr 2000 bezogene Business Tower der Nürnberger ist heute Sitz der Direktion und das zweithöchste Bürogebäude Bayerns, nach dem lange Zeit leer stehenden Uptown in München, in dem jezt der Mobilfunkkonzern O2 residiert. Zudem ist die Nürnberger seit Saisonson Trikotsponsor des 1. FC Nürnberg, besser bekannt als “Der Club”.

Dieser spielt derzeit zwar “nur” in der zweiten Fußball-Bundesliga. Die Nürnberger Versicherungsgruppe gehört hingegen mit einem Umsatz von rund 4,9 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2015 und mehr als 27 Mrd. Euro Kapitalanlagen zur Spitzengruppe der deutschen Versicherer. (vwh/ak)

Lesen Sie über den Versicherungstandort München am kommenden Freitag bei VWheute.

bestellen_vwhLesen Sie den vollständigen Beitrag “Trends und Traditionen”, in der Versicherungswirtschaft 09/2016, (zum Einzelbeitrag)

Bildquelle: Matthias Stöbener / pixelio.de

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