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Flut und Hagel haben auch positive Folgen für Versicherer

14.08.2013 – „Die Flut im Juni und der Hagelschlag im Juli zählen im Hinblick auf die versicherten Schäden jeweils zu den schwersten Schadenereignissen dieser jeweiligen Art in Deutschland“, heißt es in einem Bericht der Rating-Agentur Standard & Poor’s.

Sie sieht in dem Schadenjahr einen bloßen Ausreißer in einer insgesamt positiven Entwicklung. Die Schwankungsreserven und die stillen Reserven in den Kapitalanlagen werden es den Versicherern erleichtern, die Schäden zu schultern, schreiben die Analysten. Gegenwärtig sei deshalb nicht mit Verlusten zu rechnen, noch nicht. Denn nur ein mittelgroßer Wintersturm würde die versicherungstechnischen Ergebnisse in die roten Zahlen ziehen. Mittelfristig werden sich die Schäden jedoch positiv auswirken. Immer mehr Bürger werden sich gegen Elementarschäden versichern. Das wird sich positiv auf die Beitragseinnahmen auswirken. Zudem werden die Schäden die Versicherer in ihrer Entschlossenheit bestärken, die Preise anzuheben. Seit 2010 verbessern sich die versicherungstechnischen Ergebnisse der Schadenversicherer, teils aufgrund geringer Schäden, vor allem aber wegen der Sanierungsbemühungen der Versicherer. Selbst in der chronisch defizitären Sparte Wohngebäude sind nach GDV-Angaben die Schaden-Kosten-Quoten von 112 Prozent (2010) auf zuletzt 103 Prozent (2012) gesunken. Die Wohngebäudesparte wird die Auswirkungen des Katastrophensommers allerdings am stärksten zu spüren bekommen. Auch in der Kfz-Versicherung hat sich durch Preiserhöhungen die Lage für die Versicherer entspannt. In der Branche rechnet man in diesem Jahr mit einem weiteren Preisanstieg in der wirtschaftlich bedeutendsten Schadensparte.

Links: www.standardandpoors.com

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