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Eigenverantwortung bei Jung und Alt weltweit hoch im Kurs

29.08.2013 – SwissRe“Die Bereitschaft zur Eigenverantwortung ist einer der wichtigsten Schlüssel für den Umgang mit künftigen Risiken”, freut sich David Cole, Group Chief Risk Officer der Swiss Re, über das Ergebnis einer von seinem Konzern in Auftrag gegebenen Studie.  Zum seinem 150-Jahr-Jubiläum hatte der Schweizer Rückversicherer in Zusammenarbeit mit dem europäischen Meinungsforschungsinstitut Gallup 22.000 Menschen ab 15 Jahre in 19 Ländern rund um den Globus  befragt. Motto der Umfrage: “Open minds – connecting generations”.

Allen Unkenrufen zum trotz, in den wesentlichen Fragen der Zukunft bewegen sich Jugend und Alter auf der selben Wellenlänge: Menschen auf der ganzen Welt sagen, sie seien sich künftiger Risiken bewusst und bereit, entstehende Kosten persönlich zu tragen. Gleichzeitig möchten die Befragten, dass die politischen Entscheidungsträger ihrer Länder bei Fragen von übergeordnetem Interesse mehr tun, um drohende Risiken anzugehen. Konkret macht sich dies an der Frage der Energieversorgung fest: Während ein breiter Konsens darüber besteht (91 Prozent der Befragten), dass sich die Regierungen stärker für eine effiziente Energienutzung einsetzen, und auch drei von vier Personen Ökoenergie nutzen würden, falls verfügbar, gab fast die Hälfte an, sich diese Form der Energie nicht leisten zu können.

Ähnlich hohe Zustimmungsquoten erreicht die Frage zur Ernährungssituation. 90 Prozent denken, dass weltweit vielen Menschen der Zugang zu einer ausreichenden Ernährung verwehrt ist und deshalb der öffentliche wie der private Sektor mehr tun müssten, um die erforderlichen Nahrungsmittelversorgung herzustellen.

Überraschend: In Fragen der Altersicherung wünschen sich die repräsentativ Befragten nicht mehr, sondern weniger staatlichen Einfluß: Um im Ruhestand über die Runden zu kommen, würde eine Mehrheit  bevorzugt in eine nicht-staatliche Pensionskasse einzahlen (29 Prozent), länger arbeiten (19 Prozent) oder die Ausgaben  einschränken (22 Prozent), als vom Staat abhängig zu sein (13 Prozent). Schließlich gaben bis zu 50 Prozent der Befragten aus allen Märkten und Altersgruppen an, dass sie für die Finanzierung der langfristigen Altenpflege von Verwandten eine Versicherung abschließen würden. Lediglich beim Thema Gesundheitsversorgung erwarten 43 Prozent, dass der Staat weiterhin für die allgemeine Versorgung aufkommt.

Dazu David Cole, Group Chief Risk Officer der Swiss Re: “Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die einzelnen Individuen mindestens so viel Verantwortung bei der Bewältigung von Risiken zu übernehmen bereit sind wie die Politik. Die Resultate verdeutlichen auch, dass eine bessere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor notwendig ist.”

Link: Swiss Re Umfrage zu Risiken der Zukunft

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