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E-Health: Diese Services nutzen die Deutschen bereits

03.07.2015 – Die Daten übernehmen die Führungsrolle im Behandlungsprozess. Behandlungen und Vorsorge finden in Netzwerken statt unter Anleitung der Ärzte und Apotheker, die dann als Gesundheitscoachs fungieren. Die Zukunftsvision von E-Health liest sich spannend. Wie steht es aber um die Realität in der Gegenwart?

“Um den einzelnen Menschen herum werden ganze Gesundheitsnetze entstehen”, erklärt Sven G. Janszkys Thinktank 2bAhead in einer aktuellen Trendstudie: “An deren Knotenpunkten sind sowohl die traditionellen Akteure der Gesundheitsbranche als auch neue Angreifer: IT-Unternehmen, Nahrungsmittelhersteller, Produzenten von Sportartikeln.”

Die Medizin der Zukunft wird demnach hochpersonalisiert sein und E-Health-Angebote standardmäßig genutzt. Doktor Internet spielt auch heute schon eine große Rolle. Das statistische Bundesamt hat jüngst die Daten der Strategieberatung LSPdigital aufbereitet. 29 Prozent benutzen heute schon Apps, um Rezepte für gesunde Ernährung zu testen.

Immerhin 24 Prozent informieren sich schon über Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten. Risiko-Tests, die näheres zur Gefahr eines Herzinfarktes beispielsweise bringen sollen, sind dagegen noch wenig verbreitet. Noch nicht aufgeführt in der Statistik, da das E-Health-Gesetz sich noch im Entwurf-Status befindet: die Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte. (vwh/ku)

E-Health-Statista

(Klicken zum Vergößern) Grafik: Diese E-Health-Angebote nutzen die Deutschen bereits heute. (Quelle: Statista/ LSP Digital)

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