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Deutscher Versicherungsmarkt: Von wegen gesättigt

10.09.2015 – Das Statistische Jahrbuch fasst auch in 2015 die Keyfacts der Versicherungswirtschaft zusammen. Eine erste Auswahl belegt deren Relevanz und bringt interessante gesellschaftliche Einblicke.

Von wegen gesättigter Markt: Ziemlich durchschnittlich ist Deutschland, was die Versicherungsdichte angeht. 6,2 Prozent – gemessen am gesamten Brutto-Inlandsprodukt – geben die Deutschen für Versicherungen aus. Weltweit top ist hier Taiwan mit 18,9 Prozent.

2015_Versicherungsdichte

Erstaunlich: Trotz niedriger Zinsen legen die Deutschen den Großteil (47,1 Prozent) ihrer Vermögen als Sichteinlagen bei ihrer Bank. Das gesamte Geldvermögen lag 2014 bei rund 157 Mrd. Euro.

2015_Anlagen

Der größte Versicherungsmarkt, betrachtet man das Prämienaufkommen, bleiben die USA: 1,28 Bio. Dollar an Beiträgen wurden dort 2014 gezahlt. Auf den Plätzen folgen Japan, Großbritannien, China, Frankreich und Deutschland.

2015_Versicherungsmarkt

22,485 Mio. Schäden bearbeiteten die Schaden- und Unfallversicherer im Jahr 2014. Das sind 61.602 Schäden pro Tag – vom Autounfall bis zum Wohnungsbrand.

2015_schaden
Haushalte und Unternehmen haben 2014 erstmals mehr als 300 Mio. Schaden- und Unfallversicherungsverträge gehalten. Für Schadensfälle erbrachten die Versicherer Leistungen von über 45 Mrd. Euro. Diese und viele weitere Daten enthält das Statistische Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2015

Link: Statistisches Jahrbuch 2015 (Print-Version im Online-Shop bei VVW.de)

(vwh/ku)

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