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Bundeskabinett wird neue Beitragbemessungsgenzen für 2014 beschließen

26.09.2013 – Das Bundeskabinett wird die “Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2014″ den Informationen aus Regierungskreisen zufolge im Oktober beschließen. Formal absegnen muss die Verordnung dann noch der Bundesrat, was als reine Formsache angesehen werden kann.

Da es der alten christlich-liberalen Bundesregierung – trotzt anderer Ankündigung im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2009 – nicht gelungen ist, den Einstieg in ein einheitliches Rentenrecht zu schaffen, bleibt es bei den unterschiedlichen Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung. So wird für die Neuberechnungen für die alten Bundesländer im Jahr 2012 ein vorläufiger Anstieg der Bruttolöhne- und -gehälter um 2,81 Prozent und von 2,42 Prozent in den neuen Bundesländern unterstellt. Dadurch erhöht sich die Differenz zwischen beiden Landesteilen weiter. Diesem Problem wird sich die neue Bundesregierung – wie immer sie aussehen mag – stellen müssen.

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gelten hingegen schon seit längerem einheitliche Grenzwerte. “Die maßgebende gesamtdeutsche Veränderungsrate im Jahr 2012 beträgt 2,80 Prozent”, wird in dem Verordnungsentwurf festgestellt. Damit erhöht ich auch die Klippe, ab der 2014 ein in der GKV versicherte Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln kann um 112,50 Euro auf ein monatliches Bruttoeinkommen von 4.462,50 Euro – wenn man Sonderzahlungen außer acht lässt. Ansonsten steigt die BBG in der GKV auf ein Monatsgehalt von 4.050 Euro, was bei einem auch 2014 zu erwartenden unveränderten Beitragssatz von15,5 Prozent zu Maximal-Beiträgen von 627,75 Euro führen würde (zugleich Höchstbeitrag im PKV-Basistarif). Für den normalen GKV-Versicherten bedeutet dies, dass sich sein maximaler Beitrag (AN-Anteil: 8,2 Prozent) um etwa zehn Euro auf 332,10 Euro Monatsbeitrag erhöht. (brs)

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