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Vermittlerverband stemmt sich gegen Mitgliederschwund

01.08.2013 – versicherungsvertriebDer Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) will jetzt Vertreterorganisationen insgesamt aufnehmen. Mit dieser Maßnahme stemmt sich Deutschlands größter Vermittlerverband gegen die Erosion seiner Mitgliederbasis.

„Ein Großteil der Vermittler erkennt einfach nicht, dass nur eine starke berufsständische Vertretung auch ihre berufliche Zukunft sichert und stärkt“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz in der neusten Ausgabe von Versicherungsvertrieb („Mit einer Stimme sprechen – Die Lobby der Vermittler ist zersplittert und zerstritten“). Die Vertretervereinigungen sind als Organ bereits Mitglieder des BVK. Jetzt können die in den Hausvereinen zusammengeschlossenen Vermittler eine Probemitgliedschaft im BVK als Vorstufe zur Doppelmitgliedschaft in BVK und Vertretervereinigung erhalten. Vermittler der R+V, Zurich und der Feuersozietät hat der BVK auf diese Weise gewonnen. 1 000 neue Mitglieder kamen hinzu. Weil viele Vermittler in Rente gehen, verliert der BVK jährlich etwa 700 Mitglieder. Mit 10 000 Mitgliedern ist der BVK der Platzhirsch unter den Verbänden. Aber jüngere und agilere Verbände wie der 1992 gegründete AfW sind für freie Vermittler die oft attraktivere Alternative. Als Folge ist die Lobby der Vermittlerschaft stark zersplittert. „Nahezu jede andere Gruppe – ob Taubenzüchter oder Waffenbesitzer – ist stärker organisiert als die Vermittlerschaft“, sagt AfW-Vorstand Norman Wirth. „Das ist extrem schwach und erschwert auch unsere Arbeit hier.“

Foto: Titelthema im aktuellen Heft (9. Jahrgang, 1. August): Mit einer Stimme sprechen
(Quelle: vvw)

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