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Sturm im Wasserglas

02.09.2013 – szlogoMedienwellen mit monokultureller Berichterstattung entstehen nicht selten, weil die Nachricht von einer einzigen Quelle zur Kettenverbreitung führt. So bei einem SZ-Bericht vom 27. September mit einer unrichtigen und reichlich dramatisierten Darstellung eines angeblichen Vorgangs bei der Bafin, was von anderen Medien aufgegriffen wurde.

Um einer medialen Kettenreaktion vorzubeugen, musste der GDV ausgelösten Irritationen entgegentreten.

Dies tat denn auch GDV-Präsident Alexander Erdland mit Nachdruck (siehe VWheute vom 30.08.) und mit Erfolg. Denn die Rechtfertigung des Verfassers relativiert die ursprüngliche Sensationalisierung in weiten Teilen als einen zwar komplexen, aber normalen aufsichtsrechtlichen Bürokratievorgang, wie der Autor in seiner Entgegnung unter Zitierung von BaFin-Aufsichtschef Felix Hufeld selbst einräumt.

Indes hat die Alarmierung in der angesehenen SZ auf Antrag der Grünen-Fraktion zu der Anberaumung einer Ad hoc-Sitzung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages für heute gegen 19.30 Uhr geführt. Nachdem sich die publizistische Doublette nunmehr als Sturm im Wasserglas verflüchtigt hat, haben die Geladenen statt dessen Zeit und Gelegenheit sich über reale Wirkungen und Widrigkeiten wirtschafts- und finanzpolitischer Rahmenbedingungen wie die Wirkungen des politisch programmierten Zinstiefs auszutauschen. Der Mantel der Tagesordnung ermöglicht das. VWheute wird in der morgigen Ausgabe über eventuelle Ergebnisse berichten.

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