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Schadenregulierung ist im Krisenjahr 2013 die Nagelprobe

19.11.2013 – Tragische Aktualität trifft den MCC-Kongress „Innovatives Schadenmanagement“, der heute und morgen in Köln stattfindet. Längst ist nämlich klar, dass 2013 das schlimmste Unwetterjahr der letzten 30 Jahre wird. Die E+S schätzt, dass durch Flut, Hagel und Orkane ein Gesamtschaden von fünf Milliarden Euro entstanden ist.

Eine erste Bilanz zur Schadenregulierung dürfte möglich sein: Hat die Branche die Nagelprobe im Krisenjahr gemeistert? Und wer war besonders erfolgreich? „Die Kunden erwarten im Ernstfall zügig und zuverlässige Hilfe“, sagt Oliver Gaedeke, Leiter Finanzmarktforschung bei YouGov Deutschland gegenüber VWheute.

Höhere Kundentreue erreichen Versicherer, wenn die Assekuranzen bei der Schadenregulierung zusätzliche Hilfe durch Agenturen oder Innendienst anbieten können. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage, die am 1. Kongresstag vorgestellt wird. Effektive Schadenregulierung werde dann durch Weiterempfehlung und zusätzlichen Absatz belohnt. „Nach einer erfolgreichen Schadenregulierung ist der Zeitpunkt für eine systematische Überprüfung des Versicherungsschutzes günstig“, so Gaedeke.

Das Schadenmanagement ist die Funktion in einem Versicherungsunternehmen schlechthin. Diese These vertritt Jochen Tenbieg, der am 1. Veranstaltungstag über „Aktuelle und künftige Herausforderungen im Schadenmanagement“ berichten wird. Tenbieg ist Head of Global Claims bei Allianz SE. Welche Strategien die „Big Player“ entwickelt haben, wird Peter Philipp aufzeigen. Philipp ist Abteilungsleiter Haftpflicht-, Unfall- und Sachschaden bei der SV Sparkassenversicherung und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Kommission Sach-Schaden im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die im Schadenservice starken Dienstleister wird Claus Detholff von der ServiceValue GmbH auszeichnen.

Versicherer sind auf diese zusätzliche Hilfe immer stärker angewiesen, da auch im Zeitalter des Klimawandels keine Personalreserven vorgehalten werden können. „Der Wettbewerb lässt diesen Luxus nicht zu“, meint Allianzmann Tenbieg. (usk)

Link: Innovatives Schadenmanagement 2013

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