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Russische Perspektiven für die Deutsche Versicherungswirtschaft

29.11.2013 – deutschland-russland-fahnenIn einer Initiative der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, in Kooperation mit dem Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft, dem Gaidar-Naumann-Forum und dem Deutsch-Russischen Forum findet im berliner Radisson Hotel in der Karl-Liebknecht-Str. eine Deutsch-Russische Konferenz zum Thema “Liberale Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland und Russland” statt. Eine Veranstaltung mit kräftigem Impuls auch für die deutsche Versicherungswirtschaft, die ihre Chancen in dem größten Land der Erde schon seit längerem sucht und findet.

Ein russischer Versicherungsmarkt existiert praktisch erst seit 1992. Die zunächst weitgehend ungeregelten Verhältnisse wurden mittlerweile durch umfangreiche staatliche Eingriffe neu geordnet. Damit ist die Zeit der Goldgräberstimmung auf dem russischen Versicherungsmarkt vorüber und es ist zweifellos eine fortschreitende Professionalisierung sowie das Bemühen um klare rechtliche Rahmenbedingungen und Transparenz der Geschäftstätigkeit erkennbar. Die Allianz z.B. zählt in Russland mittlerweile zu den größten Versicherungsgesellschaften. Allianz Russland bedient mehr als 18 Mio. Kunden und weit mehr als 50.000 Firmen sowie andere Organisationen. Neben den Bereichen Leben,-Sach-, Haftpflicht- und Personenunfallversicherungen und der gesamten Palette von Versicherungslösungen für das Gewerbe und die Industrie kommt vor allen Dingen die Kfz-Sparte eine besondere Bedeutung zu. Im gesamten russischen Versicherungsmarkt steigen die Prämieneinnahmen im Bereich Leben und auch im Schaden- und Unfallgeschäft deutlich zweistellig.

Deutschland wie Russland blicken in der jüngeren Vergangenheit auf Erfahrungen mit liberalen Wirtschaftsreformen zurück: Russland auf die Reformen Yegor Gaidars in den 1990er Jahren und Deutschland auf die Reformen in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung. Welche Lehren sind aus dieser Zeit gezogen worden? Wie sind die Reformergebnisse aus heutiger Sicht zu bewerten? Welche Anknüpfungspunkte lassen sich für die aktuellen Herausforderungen finden, denen beide Länder durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gegenüberstehen? Alexei Kudrin, langjähriger Finanzminister der Russischen Föderation und renommierter Finanzpolitiker, wird diese Fragen im Austausch mit deutschen und russischen Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren. Ziel ist das gegenseitige Lernen und die Entwicklung konstruktiver Lösungsansätze für die wirtschafts- und finanzpolitische Debatte in beiden Ländern. (ak)

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