Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Rendez-Vous MC: Die Themen

09.09.2013 – „AM Best remains concerned that reinsurance pricing, terms and conditions may come under increasing pressure as excess capacity continues to build and the convergence between capital market capacity and traditional reinsurance capacity continues to evolve”, sagte Robert DeRose, Vice President für Rückversicherungsratings bei AM Best. Anzeichen eines “soft markets”, die auch die Analysten von Fitch Ratings so erkennen.

Doch trotz der aufkommenden Konkurrenz durch branchenfremdes Kapital sehen die Experten auch Wachstumspotenzial im Markt. So zeige sich gerade beim Auftreten von Naturkatastrophen – speziell was die Auswirkungen auf die staatliche Infrastruktur betrifft -, dass ein Großteil der Schäden nicht versichert ist, betonte etwa Richard Booth, Vice Chairman von Guy Carpenter LLC. Auch könnten die Rückversicherer ihr bisheriges teures Eigenkapital zu einem guten Teil durch billigeres, virtuelles, externes Kapital ersetzen. Die Makler bieten hier ihre gebührenpflichtige Hilfe an.

Auch die Rückversicherer sehen Wachstumschancen für sich. So wies Torsten Jeworrek von Munich Re auf die Möglichkeiten der Versicherungsmärkte in Lateinamerika und Asien hin. Außerdem gebe es Wachstumsmöglichkeiten für die Rückversicherer im Risiko- und Kapitalmanagement von Erstversicherern.

Jeworrek vermeldete auch neueste Schadenszahlen der Juli-Hagelstürme in Baden-Württemberg und Niedersachsen. Demnach belaufen sich die versicherten Schäden auf 1,5 Mrd. Euro. Der Direktversicherungsarm der Munich Re, Ergo, ist mit 180 Mio. Euro betroffen, davon sind 160 Mio. Euro rückversichert. Die Tornadosaison in den USA ist hingegen bisher sehr schadenarm verlaufen. „Allerdings liegen hier noch zwei Monate vor uns. Da kann sich das natürlich noch ändern“, sagte Jeworrek.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten