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“Ozapft is” – die Wiesn ist ein Riesenrad für Versicherer

23.09.2013 – oktoberfest kleinAm vergangenen Samstag begann das Münchener Oktoberfest, das bis zum 6. Oktober dauert. Die Wirte und Schausteller auf der Wiesn wissen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)  um die Risiken auf dem größten Volksfest der Welt

Streiks, Stromausfall,  himmelhohe Fahrgeschäfte, Terrorismus: Die Akteure schützen sich vor fast allen denkbaren Eventualitäten mit Policen. Bis zu zehn Millionen Euro teure Versicherungen werden vom Breznverkäufer bis zur Geisterbahnbetreiber  jährlich abgeschlossen

Ludwig Hagn etwa, Wirt des Löwenbräu-Zelts, ist nach eigenen Angaben versichert gegen „Betriebsausfall, Terrorismus, Personenschäden, Erdbeben, Flugzeugabstürze, Hacker-Angriffe, Streik, Energieausfall und innere Unruhen.“

Außerdem versichert hat er Musikinstrumente, die Dekoration der Zelte und sogar den Heimweg der Bedienungen, „dabei müsste ich das gar nicht“. Weitere Versicherungen hat er gegen Diebstahl, Raubschäden, Feuer, Sturm, Hagel und Schäden beim Auf- und Abbau der Zelte abgeschlossen.

Für diesen Versicherungsschutz zahlt Hagn pro Wiesn laut Eigenauskunft rund 40 000 Euro – und liegt mit dieser Versicherungssumme noch am unteren Limit dessen, was auf dem weltgrößten Volksfest, das mit um die sechs Millionen Besuchern eine enorme Risikolandschaft darstellt, abgesichert wird.

Die Koordination des  Versicherungsgeschäfts obliegt der Stadt München, die Akquisition verlangt eine gute Kenntnis der kommunalen Verhältnisse.

Foto: Wies`n bei Nacht (Quelle: ak)

Link: Herrgottsakrament: Wie Wirte auf dem Oktoberfest versichert sind

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