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Konjunkturentwicklung aus finanzpolitischer Sicht

23.07.2013 – Das Bundesministerium der Finanzen begleitet aktuell konjunkturelle Entwicklungen vor allem unter dem Gesichtspunkt ihrer finanzpolitischen Auswirkungen. Heute übergibt das BMF den Monatsbericht Juli 2013 der Öffentlichkeit. Gesamteinschätzung: Fortbestand der stabilen konjunkturellen Großwetterlage mit günstiger Entwicklung der Steuereinnahmen:

  • Die Industrieindikatoren sind tendenziell aufwärts gerichtet und deuten damit auf eine Erholung des Verarbeitenden Gewerbes im 2. Quartal hin.
  • Die Lage auf dem Arbeitsmarkt erwies sich im Frühsommer insgesamt als stabil. Der Beschäftigungsaufbau setzte sich fort, und zum Quartalsende ging die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl wieder zurück, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge angestiegen war.
  • Die jährliche Teuerungsrate auf der Konsumentenstufe war im Juni etwas höher als im Vormonat. Die insgesamt moderate Preisniveauentwicklung dürfte sich in den nächsten Monaten fortsetzen.
  • Die Steuereinnahmen liegen über den Zahlen der Steuerschätzung.

Währenddessen sehen einige Wirtschaftsverbände die Konjunkturentwicklung in Deutschland pessimistischer. So geht der Präsident des Außenhandelsverbandes von einem Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr im Bereich von 0,5 bis 0,75 Prozent aus, statt den bislang von ihm erwarteten 0,7 bis 0,8 Prozent. Insgesamt bewege sich die Wirtschaft allerdings in “ruhigem Fahrwasser”.

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