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“Ich würde gerne mit dem Markt Windmühlen bauen”

24.10.2013 – dkm-messe-3Mehr fachliche Gespräche und konstruktive Dialoge, mehr fachliche Qualifikation der Besucher – so ein erstes Fazit nach dem ersten Messetag der DKM in Dortmund. In den Gesprächen geht es um Existenzsorgen, Zukunft der Lebensversicherung und Produktfragen. Vor allem die Zukunft der gesamten Branche ist ein Thema.

„Wir haben deutlich mehr fachliche Gespräche, aber fachliche Gespräche in Richtung Unternehmensmanagement. Man merkt, die Branche ist in Aufruhr, die Makler machen sich Sorgen um ihre Existenz, durch politische und regulatorische Eingriffe“, berichtet Frank Kettnaker, Vorstand des Versicherungskonzerns Alte Leipziger-Hallesche. Fast 70 Prozent aller Gespräche drehen sich nach seinen Angaben um dieses Thema. Das sei bisher noch nie so hoch gewesen, sagt er.

Darüber hinaus verlangen die Vermittler eine Einschätzung, wie es mit der Branche weitergeht. Kettnaker sagt seinen Gesprächspartnern dann, dass man sich mit veränderten Märkten auseinandersetzen müsse. „Wir müssen die neue Welt nicht über uns hereinkommen lassen, sondern mitgestalten“, appelliert er. Kettnaker drückt es bildlich aus: „Wenn der Wind von vorne bläst, dann gibt es die einen, die bauen Mauern zum Schutz und die anderen bauen Windmühlen. Ich würde gerne mit dem Markt Windmühlen bauen“.

Die Zukunft des Lebensversicherungsprodukts stand in Gesprächen von Marco Arteaga, Mitglied der Vorstände bei der Zurich Gruppe Deutschland, am ersten Messetag im Mittelpunkt. „Wir haben zahlreiche Gespräche geführt und waren beeindruckt davon, dass auch viele Repräsentanten aus den Vertrieben sich intensiv Gedanken machen über die Zukunft des Lebensversicherungsprodukts, auch über die komplizierten Zusammenhänge zwischen Rechnungszins, Solvabilitätsanforderungen und auch den Vertriebskosten und Abschlussprovisionen“, berichtet er.

Erfreulich für ihn sei, dass der Ernst der Lage insbesondere in der Lebensversicherung erkannt werde und sich auch sehr viele in der Branche „mit den Produktzusammenhängen so intensiv auseinandersetzen“.

Heinz-Peter Roß, Vorstandsvorsitzender der Talanx Deutschland und Aufsichtsratsvorsitzender der HDI Versicherungen, nutzt die Messe, neben Gesprächen über konkrete Geschäftsthemen wie Anbahnung oder Produktfragestellungen, auch dazu, Gerüchte um die HDI Lebensversicherung aus dem Weg zu räumen. „Das war natürlich sehr gut, heute auch klarstellen zu können, dass HDI Leben wirklich ein zentraler Bestandteil der Talanx ist, zentraler Bestandteil der Talanx bleibt und weder Abwicklung, noch Verkauf angedacht ist“, betont Roß.

Noch heute haben die Tore für Messebesucher in Dortmund geöffnet. (ks)

Foto: Volle Gänge, intensive Gespräche, die DKM in Dortmund ist auch 2013 der Treffpunkt der Branche (Quelle: ks)

Link: DKM Website

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