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Herbstgutachten: Institute senken Wachstumsprognose

17.10.2013 – AudiDie heute um 11.00 Uhr in Berlin vorgestellte Gemeinschaftsdiagnose zur Entwicklung der deutschen Konjunktur des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, des Instituts für Weltwirtschaft der Universität Kiel, des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung wird verhaltener ausfallen als noch die Prognose im Frühjahr.

Die Wirtschaftsforscher rechnen in diesem Jahr nur noch mit einem Wachstum von 0,4 Prozent. Im gemeinsamen Frühjahrsgutachten wurden 0,8 Prozent angenommen. Auch für das kommende Jahr korrigieren die Institute ihre Prognose leicht nach unten. Die Forschungsinstitute prognostizieren jetzt ein Wachstum von 1,8 Prozent. Im April schätzten sie noch einen Anstieg von 1,9 Prozent.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung nannte in seinem im September vorgelegten Einzelgutachten nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,4 Prozent. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel veranschlagte im gleichen Monat 0,5 Prozent. Schon der Sachverständigenrat der Bundesregierung hatte im März dieses Jahres seine Prognose von 0,8 auf 0,3 Prozent korrigiert.

Die verhaltenen Konjunkturaussichten aber werden von Experten mit der schwächelnden Weltkonjunktur begründet. Vor allem die wichtigen Schwellenländer China, Indien, Russland und Brasilien müssen derzeit ein deutlich geringeres Wachstum hinnehmen.

Die jetzt vorgelegte Gemeinschaftsdiagnose dient als Grundlage für die Konjunkturprognose der Bundesregierung und als Basis für die öffentlichen Haushalte. Das Wirtschaftsministerium will am 23. Oktober diese Schätzung aktualisieren.

Foto: Fertigung bei Audi in Ingolstadt (Quelle: Audi)

Link: Herbstgutachten: Institute senken Konjunkturprognose für deutsche Wirtschaft, Wirtschaftsforscher kappen Wachstumsgrenze

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