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„Gipfeltreffen der Weltmarktführer“

29.01.2014 – adwm-logo-150Es muss nicht immer Davos sein, wenn es um die Weltwirtschaft geht. Schwäbisch Hall geht auch. Immerhin haben sich im Umfeld der Hohenlohe-Metropole über die vergangenen Jahrzehnte hinweg eine ganze Reihe schwäbischer Tüftler zu globalen Playern gemausert.

Im Vorfeld des gemeinsam von der ADWM Akademie Deutscher Weltmarktführer GMBH und der Wirtschaftswoche in Schwäbisch Hall beginnenden „Gipfels der Weltmarktführer“, der mittlerweile vierten Veranstaltung dieser Art, sprach  Initiator Walter Döring daher stolz von der „Region der Weltmarktführer“. Diesen Anspruch sieht der ehemalige baden-württembergischer FDP-Wirtschaftsminister und nun Unternehmensberater sowie Inhaber der ADWM GmbH inzwischen schlicht dadurch bestätigt, dass „bisher keine andere Region in Deutschland widersprochen hat“.

Andere scheinen das aber durchaus ähnlich zu sehen, denn das Veranstaltungsprogramm wartet mit großen Namen auf: Bundesfinanzminister Wolfgang  Schäuble hat sein Kommen ebenso zugesagt wie John B. Emerson, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika. EU-Kommissar und Ex-Ministerpräsident Günther H. Oettinger findet sich zum Heimatbesuch ein, Alan Yeo, Europachef des Singapore Economic Development Board, präsentiert seine Weltregion und Ilker Ayci, Präsident der Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei, das Land zwischen  Europa und Asien.

Aber auch Thomas Enders, der CEO der Airbus Group, und Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführungs-Vorsitzender des Fußballclubs Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA geben sich die Ehre.

Erstaunlich gering dagegen ist die Finanz-Branche vertreten. Zwar ist der  Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Matthias Metz, zugegen, nachdem die Veranstaltung zu einem erheblichen Teil in den Räumen der größten deutschen Bausparkasse stattfindet, und Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der ebenfalls zum Genossenschaftssektor gehörenden DZ Bank AG beschäftigt sich mit der Frage, ob der Mittelstand die Banken überhaupt noch braucht?  Vertreter der Assekuranz jedoch finden sich zumindest auf der Rednerliste nicht. Und das, obwohl gerade der Mittelstand sich mit seinem spezifischen Bedarf von der Versicherungswirtschaft seit langem schon gegenüber den Großkonzernen oft vernachlässigt fühlt.

Und mancher davon hat auch schon sehr klar gemacht, dass er dies so nicht hinzunehmen bereit ist. Mitgastgeber Würth beispielsweise beschäftigte sich schon vor Jahrzehnten – nahezu zeitgleich mit Giganten wie den Chemie-Riesen Bayer oder BASF oder dem Daimler-Konzern – mit einer eigenen Captive als Alternative. (rem)

Link: Veranstaltungshinweise

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