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Generationen-Studie von Gothaer und Forsa: Einschätzungen, Erwartungen, Sorgen

06.11.2013 – Gothaer-logoDie Gothaer und das Meinungsforschungsinstitut Forsa präsentieren heute in Köln  zum zweiten Mal seit 2011 die so genannte Mittelstandsstudie. Die Untersuchung wird in regelmäßigen Abständen wiederholt, um die Langzeitentwicklung in Motiven, Einschätzungen und Befindlichkeiten abzubilden. Es deuten sich überraschende Ergebnisse der repräsentativen Umfrage an.

In der Studie, die von dem Vorstandsvorsitzenden der Gothaer, Werner Görg, und Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner vorgestellt wird, geht es laut Untersuchungsauftrag insbesondere um die Zufriedenheit dieser wirtschaftsaktiven Schicht mit ihrer derzeitigen Lebenssituation, den persönlichen Zukunftserwartungen, ihrer Einschätzung der finanziellen Situation, der Nutzung von sozialen Netzwerken und der Familiensituation und -Planung. Überdies zielt die Befragung auf die existenziellen Sorgen um Arbeitsplatz, die Zukunft der Renten und die wirtschaftliche Lage insgesamt.

Die Versicherungswirtschaft ist seit einiger Zeit dabei, auf wissenschaftlicher Basis mehr über wichtige Zielgruppen zu erfahren, um mit ihren Angeboten den Erwartungen und Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft zu entsprechen. So hat der GDV kürzlich die wesentlichen Ergebnisse der Allensbach-Studie  „Generation-Mitte” (Siehe VWheute vom 24.10.2013) in seinem „Trendbrief Altersvorsorge” veröffentlicht. Im Unterschied zur Forsa-Mittelschicht-Studie, die sich auf die Bevölkerungsgruppe der ab 18-Jährigen konzentriert hat, widmete sich die Allensbach-Untersuchung der Generation der 30- bis 59-Jährigen.

Wesentliche Erkenntnisse: Die mittlere Generation empfindet, in einer gefestigten Situation zu leben. Die Mehrheit sieht ihre Situation als stabil. 55 Prozent aber machen sich Sorgen, ihren Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Jeder zweite fürchtet die Geldentwertung und deren Auswirkungen auf die eigenen Rücklagen. Auch Krankheit und Pflege zählen zu den Sorgen. Dennoch: Nur knapp jeder zweite plant finanziell länger als zehn Jahre im voraus. Und Frauen ist zwar bewusst, für den Fall, dass die Beziehung scheitert, nicht ausreichend abgesichert zu sein. Der Gedanke über eine eigene Alterssicherung aber spielt bei den beruflichen Richtungsentscheidungen nur eine untergeordnete Rolle – mit gravierenden Auswirkungen auf die Rentenansprüche. Nähere Ergebnisse morgen in VWheute. (ki)

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