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Energieeffizienzkongress sucht nach Lösungen zur Wende

25.11.2013 – Strom_VattenfallAuf dem heute und morgen in Berlin stattfindenden Energieeffizienzkongress geht es um die Integration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in ein neues Versorgungssystem. Experten und Politiker diskutieren, wie die Netze gestaltet sein müssen. Wichtige Themen sind auch die Entwicklung von Speicherkapazitäten und die Schaffung klimaneutraler Lösungen für den Gebäudebereich und den Mobilitätssektor. Das erfordert eine übergreifende Optimierungsstrategie und die Nutzung innovativer ineinander greifender Systemlösungen.

Die Versicherungsbranche übernimmt als Risikoträger und Kapitalgeber eine zentrale Funktion für das Gelingen der Energiewende. Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fährt Rot-Grun jetzt wohl eine Gangart zurück. So ist geplant, die Ausbauziele für die Windparks in Nord- und Ostsee nicht mehr mit einer Leistung von 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030 festzusetzen, sondern nur noch mit 15.000 Megawatt. Windräder an Land sollen nur noch an „guten Standorten” gebaut werden. Überdies will Rot-Grün Rotoren in besonders windreichen Regionen weniger bezuschussen.

Nach der Lesart der Energiewende ist der beste Strom jener, der gar nicht benötigt und deshalb erzeugt werden muss. Bisher stand aber für die Regierung die Energieeffizienz und das Energiesparen eher im Hintergrund. Das scheint sich zu ändern, schrieb kürzlich die Wirtschaftswoche. Geplant sei für 2013 ein Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz. „Gebäude sollen saniert, Verkehr sparsamer gestaltet werden”. Wer künftig ein Gebäude saniert, könnte dies auch steuerlich absetzen. „Dafür soll für fünf Jahre eine Milliarde Euro eingeplant werden.”

Gerade um diese zentralen Bereiche in Verbindung mit einem optimierten Stromnetzausbau geht es beim Energieeffizienzkongress der Deutsche Energie-Agentur, an der am ersten Tag auch Bundesumweltminister Peter Altmaier teilnimmt. Für die Versicherungsbranche bietet die Energiewende als Investor große Chancen. Aber die Hürden dahin sind noch groß ( siehe DOSSIER). (ki)

Foto: Die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien erfordert intelligente und aufeinander abgestimmte Systemlösungen (Quelle: Vattenfall)

Link: Programm dena-Energieeffizienzkongress

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