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Diese Woche Konjunkturdaten von allen Seiten

30.10.2013 – trendkurveHeute veröffentlicht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sein monatliches Konjunkturbarometer. Parallel gibt die Bundesanstalt für Arbeit die Arbeitsmarktdaten für Oktober bekannt. Und gespannt wartet die Weltöffentlichkeit auf den Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank am Abend.

Die Informationen zum Konjunkturverlauf prägen auch die derzeitigen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. Die kürzlich vorgelegte Herbstprognose der Bundesregierung und das Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sind die Basis der nächsten amtlichen Steuerschätzung. Im Herbstgutachten der Bundesregierung erwarteten die Forscher für das laufende Jahr nur noch einen kleinen Zuwachs von 0,5 Prozent. Im nächsten Jahr glaubt die Regierung an eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 1,7 Prozent.

Mit ähnlichem Tenor präsentierte im Oktober der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Herbstprognose, in die auch die Erwartungen der Versicherungsbranche mit einbezogen wurden. Der DIHK rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 0,3 Prozent und für das kommende von 1,7 Prozent. Während nach der Konjunkturumfrage das Stimmungsbild bei den deutschen Unternehmen steigt, wird die aktuelle Lage von den Versicherern vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes nicht mehr so optimistisch gesehen wie noch bei der Umfrage im Frühsommer. Was die Erwartungen angeht, blicken die Versicherer wesentlich zuversichtlicher in die Zukunft (Siehe Märkte „Stimmungslage der Versicherer leidet unter Niedrigzins”).

Der kürzlich veröffentlichte Ifo-Geschäftsklimaindex für den Oktober zeigte überraschend ein leichtes Abflauen der Stimmung in den Unternehmen. Der Index fiel von 107,7 Punkte des Vormonats geringfügig auf 107,4 Zähler. Es war der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kalkulierte im September-Konjunkturbarometer ein Wachstum für das dritte Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal von 0,2 Prozent. Im August wurden noch 0,4 Prozent veranschlagt.

Link: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

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