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DIW veröffentlicht Konjunkturbarometer

31.07.2013 – trendkurvePositiver Befund des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem monatlichen Konjunkturbarometer Juli. Damit reiht sich DIW in die insgesamt positiven Veröffentlichungen anderer wirtschaftlicher Forschungsinstitute ein. “Für das zweite Quartal, so DIW-Deutschlandexperte Simon Junker, “erwarten wir ein kräftiges Wachstum, das aber im dritten Quartal an Dynamik verliert.

In das DIW-Konjunkturbarometer fließt eine Vielzahl von Faktoren ein wie das Verbrauchervertrauen, die Industrieproduktion und der Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser legte im Juli zum dritten Mal in Folge zu. Die aktuelle Lage in den Führungsetagen wird bei dieser Erhebung besser eingestuft als noch im Juni. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich allerdings minimal abgeschwächt. Diese Meldungen, gepaart mit der gestern veröffentlichten Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), geben vorerst ein positives Bild. Das Nürnberger Marktforschungsinstitut teilte mit, dass sich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen wie auch die Anschaffungsneigung der Verbraucher im Juli verglichen mit dem Vormonat verbessert haben. Das Institut hob die große Bedeutung der Konsumkonjunktur für die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes hervor. So habe die Konsumkonjunktur im ersten Quartal 2013 verhindert, “dass Deutschland zum zweiten Mal in Folge beim Bruttoinlandsprodukt ein Minus aufwies und per definitionem in die Rezession abgerutscht wäre”. Das Marktforschungsinstitut GfK unterstreicht ebenso die hohe Bedeutung des Konsums auch vor dem Hintergrund, dass “in diesem Jahr die Exportentwicklung und die Investitionsneigung eher verhalten sein wird”. Allerdings könne der weitere Verlauf der Schuldenkrise in den EU-Ländern „den Optimismus der Konsumenten beeinträchtigen“. Die wesentlichen Gefahren sieht die GfK außerhalb Deutschlands. Diese hingen “in erster Linie vom weiteren Verlauf der Schuldenkrise ab” und “könnten den Optimismus der Konsumenten beeinträchtigen”. Rund 90 Prozent der Versicherungsbeiträge kommen in Deutschland von den privaten Haushalten, sagt Michael Wolgast, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), und unterstreicht den entscheidenden Stellenwert dieses Sektors für die Branchenentwicklung (siehe DOSSIER).

Foto: Die Deutschen in Kauflaune, die Indizes steigen (Quelle: fotolia/Sebastian Kaulitzki)

Link: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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