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DIW und GfK blicken auf die Konjunktur

27.11.2013 – diw_logo_farbe_miniDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellt heute sein monatliches Konjunkturbarometer vor. Parallel dazu veröffentlicht die GfK ihre Konsumklimastudie Deutschland für November.

„Rund 90 Prozent der Versicherungsbeiträge kommen in Deutschland von den privaten Haushalten”, sagt Michael Wolgast, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Damit haben die heute vorgelegten Zahlen zum Konsumklima eine nicht zu vernachlässigende Bedeutung. Von Januar bis dato erhöhte sich der Gesamtindikator. Am Anfang des Jahres lag dieser bei 5,4 Punkten und stieg bis August an. Seitdem hält er sich stabil. Für November wurde ein Wert von 7,0 gemessen. In die Erhebung fließen die Konjunkturerwartungen, die Sparneigung, die Einkommenserwartung und die Anschaffungsneigung ein. „Die Konsumneigung bleibt weiter stabil”, bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage von vwheute. Wegen der niedrigen Zinsen hält sich die Anschaffungsneigung seit dem vergangenen Jahr auf hohem Niveau. Die Deutschen entschließen sich eher, ihr Geld in eine werthaltige Anschaffung zu stecken als zu sparen. Sie kaufen sich also eher werthaltige Möbel, ein Auto oder ein Haus. Auch investieren sie in Renovierungen.

Gespannt wird überdies das aktuelle Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet. Das Konjunkturbarometer Oktober wies im dritten Quartal ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal aus. Für das vierte Quartal prognostizierten die Forscher eine leichte Beschleunigung um 0,4 Prozent. Zurückzuführen war diese Entwicklung u.a. auf das verarbeitende Gewerbe, das leicht an Fahrt gewonnen hat.

Mit Spannung wird in Zukunft zu verfolgen sein, wie sich die Koalitionsverhandlungen auf die konjunkturelle Situation im nächsten Jahr auswirken werden. Beim gesetzlichen Mindestlohn gehen die Meinungen stark auseinander. Während der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland darin eine große Gefahr für die Beschäftigungsentwicklung sieht, rechnet das arbeitnehmerfreundliche Lager wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mit einer Stärkung der Binnennachfrage. (ki)

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