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Die Welt blickt auf die Wachstumszahlen für China

15.07.2013 – shanghaiHeute werden die Wachstumszahlen Chinas für das zweite Quartal 2013 veröffentlicht. Die Märkte warten mit Spannung auf die neuen Zahlen – Spekulationen über die künftige konjunkturelle Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft wuchern derzeit wie Unkraut.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigierte in der vergangenen Woche seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent nach unten. Als einer der Gründe sehen die Forscher die sich abkühlende Konjunktur in den Schwellenländern, besonders in China. Auch die amerikanische Regierung hat unter anderem aufgrund des schwächeren Wachstums in China seine Wachstumsprognose leicht gesenkt. Dass die Lage in der weltgrößten Volkswirtschaft angespannt ist, zeigen die jüngsten Daten über die Entwicklung der Preise. So teilte das Nationale Statistikamt in Peking mit, dass die Preise, die Produzenten erzielen können, sich im Juni um 2,7 Prozent reduzierten. Die Verbraucherpreise dagegen zogen um 2,7 Prozent an. Experten hatten dort 2,5 Prozent erwartet. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua sieht die Lage hingegen nicht so pessimistisch. Der chinesische Finanzminster Lou Jiwei, so die Agentur, habe in Washington erklärt, dass China zweifellos das Wachstumsziel von 7,5 Prozent erreichen könne. Noch ein Tag zuvor sagte der Minister nach den Darstellungen der Tagezeitung Die Welt, das chinesische Wachstum könne auf sieben Prozent sinken – und dies müsse nicht die Untergrenze sein. Für die Versicherungsbranche bleibt China dennoch aufgrund der sich immer weiter entwickelnden Wirtschaft und des zunehmenden Wohlstands ungeachtet der staatlichen Regulierung und des sich verschärfenden Wettbewerbs eines der chancenreichsten Länder weltweit. (Siehe Dossier)

Foto: Yan

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