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Der Kampf um die Generation Y

16.08.2013 – Der Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte wird immer härter. Traditionelle Anreizmodelle reichen vielfach nicht mehr aus, um die Jungen für das eigene Unternehmen zu gewinnen, berichtet die Zeitschrift Versicherungswirtschaft in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Generation Y hat eine eigene Vorstellung von Leben und Karriere. „Unternehmen, die sich diesem Wandel verschließen, werden es schwerer haben. Sie werden nicht nur im ,War of Talents‘ das Nachsehen, sondern auch mit mangelnder Motivation ihrer Mitarbeiter zu kämpfen haben“, ist Anina Frahm, Leiterin Learning & Development bei der Ergo-Versicherungsgruppe, überzeugt.

Umfragen zeigen, dass sich bei den jungen Arbeitnehmern die Definition von Karriere verändert hat. Sie verbinden damit einen stetigen Weg zu persönlichem Wachstum und Selbstverwirklichung. Zu diesem Ergebnis kommt der Student Survey 2013 der „Agentur ohne Namen“, für den knapp 400 Studenten in Deutschland befragt wurden. Wer als Arbeitgeber weiterhin für die Generation Y interessant bleiben will, muss neue Karriere-Verläufe entwickeln und Freiräume für die persönliche Selbstverwirklichung bieten. Flexibilität hat bei den jungen Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert. 67 Prozent der Befragten beim Student Survey gaben an, dass selbstbestimmte Arbeitszeiten „klasse“ wären.

„Bewerber wollen heute flexible und selbstbestimmte Arbeitsbedingungen sowie flache Hierarchien. Sie bringen klar zum Ausdruck, dass sie in möglichst großem Umfang selbst darüber bestimmen wollen, wann und wo sie ihre Arbeitsleistung erbringen“, beschreibt der Personalvorstand der Allianz Deutschland, Wolfgang Brezina, die neue Arbeitnehmergeneration. Die Generation Y hat in den Unternehmen die Themen Home Office, Elternzeit von Vätern und generell Vereinbarkeit von Familie und Beruf verstärkt auf die Tagesordnung gebracht. 60 Prozent geben an, dass sie vom Arbeitgeber Selbstverwirklichung, persönliche Freiheit und Work-Life-Balance erwarten, heißt es im Student Survey.

Die Versicherer versuchen mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, Fachlaufbahnen, Trainee-Programmen, Auslandseinsätzen, Kinderkrippen, der Möglichkeit zum Sabbatical sowie Sport- und Gesundheitsangeboten auf die Bedürfnisse der Generation Y zu reagieren, um im „War of Talents“ nicht zu unterliegen.

Link: Einzelheiten in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft

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