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Allianz demonstriert Zuversicht

02.08.2013 – michael-diekmannDer Allianz Vorstandsvorsitzende, Michael Diekmann, ist kein CEO, der sich von wechselnden Stimmungen beeindrucken lässt. Die Unerschütterlichkeit, die er an der Spitze des Konzerns über exakt ein Jahrzehnt bewies, prägt auch den heute vorgelegten Bericht zur Lage nach dem zweiten Quartal 2013.

„Aufgrund unseres guten Halbjahresergebnisses“ sagte Diekmann, „halten wir an unserem prognostiziertem Jahresergebnis von 9,2 Milliarden Euro plus/minus 500 Millionen Euro fest, sehen aber auf Basis unserer heutigen Schätzung das Ergebnis am oberen Ende der Spanne.“ Der Allianz-Chef äußerte die Prognose unter dem Vorbehalt, „dass Naturkatastrophen und Turbulenzen an den Kapitalmärkten das erwartete Maß nicht übersteigen.“

Das Schaden- und Unfallgeschäft erzielte im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 0,3 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro, verglichen mit dem Vorjahresjahreszeitraum. Besonders steuerten hier Märkte wie Australien, Lateinamerika und die Türkei sowie Allianz Worldwide Partners bei. Dadurch konnten Umsatzrückgänge beim Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty aufgrund der Reduzierung des Ernteausfallversicherungsgeschäftes in den USA ausgeglichen werden. In der Lebens- und Krankenversicherung erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,8 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Als globales Versicherungsunternehmen erwirtschaftet der Konzern rund drei Viertel seines Prämienaufkommens im Schaden- und Unfallbereich über das Ausland. In der Lebensversicherungssparte steuert das internationale Geschäft rund 64 Prozent bei.

Die Einstufung der Allianz als systemrelevantes Unternehmen nimmt der Konzern betont gelassen. Bekräftigt wird, “dass das Versicherungsgeschäft im Allgemeinen, sowie die Allianz im Speziellen kein systemisches Risiko darstellen.“ Allianz Vorstandsmitglied Dieter Wemmer: „Die Allianz verfügt über ein breit aufgestelltes, widerstandsfähiges Geschäftsmodell, eine sehr solide Kapitalausstattung und eine nachhaltige Ertragskraft.” Verstimmen dürfte jedoch die Allianz, dass je nach Ausgestaltung des Reglements die Kapitalanforderungen steigen könnten. Eine unmittelbare Belastung für den Konzern besteht nicht.

Foto: Viel zu tun für Michael Diekmann, Chef der Allianz S.E. (Quelle: Allianz)

Link: Zwischenbericht Allianz

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