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AGCS Expert Days: Zukunft Energieversorgung – Risks & Solutions

04.11.2013 – Fahrt mit der Windforce1 von Ndd.Mole - alpha ventusDie Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) versammelt heute und morgen in München maßgebliche Experten zur Richtungsbestimmung auf dem Markt der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz sowie deren Versicherbarkeit. Der Titel der Tagung „Future of Energy Supply: Trends, Risk and Solutions”, verrät Anspruch auf AGCS-Themenführerschaft. 

Fachleute der Allianz diskutieren mit Herstellern und Betreibern der Energiebranche sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wichtige Schlüsselfragen. Dabei geht es um die zukünftige Energieversorgung in Europa. Die Experten befassen sich zudem mit dem Aspekt, wie die Versorgungssicherheit unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologien gewährleistet werden kann. Dabei geht es auch um die Energiespeicherung.

Die deutsche Versicherungsbranche übernimmt als Risikoträger und Kapitalgeber eine zentrale Funktion für das Gelingen der Energiewende hierzulande, die beispielhaft für internationale Energiereformen sein kann. Die Versicherer bieten ein hohes Knowhow an versicherungstechnischer Expertise und stellen innovative Lösungen bereit. Bei den Risikodeckungen von Offshore-Windanlagen in der Nord- und Ostsee sind viele deutsche Versicherer aufgrund des erhöhten Risikos von Serienschäden noch skeptisch. (Siehe VWheute vom 17.07.2013) Und in der Rolle als Kapitalgeber wünschen sich die Versicherer langfristige Planungssicherheit von der Politik.

Der künftige energiepolitische Kurs hängt in großem Umfang auch davon ab, auf welchem Niveau sich Union und SPD bei ihren Koalitionsverhandlungen einigen können. Hier scheint sich nach den Gesprächen am vergangenen Donnerstag eine Annäherung abzuzeichnen. Die Sozialdemokraten wollen bei der Energieversorgung einen Ökostromanteil von mindestens 40 Prozent und die Union von mindestens 35 Prozent erreichen. Bei den Rabatten der Industrie für die Kosten zur Förderung erneuerbarer Energien hat auf SPD-Seite NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Nachgiebigkeit signalisiert, die Zahl der begünstigten Unternehmen bis zur Hälfte zu senken. Dass die Energiepolitik in Deutschland wesentlich auch von den Brüsseler Vorgaben abhängt, zeigen Pläne der EU-Wettbewerbsbehörde, Ökostrom nur dort zu produzieren, wo er am günstigsten ist. Die Behörde betrachtet die Zuschüsse aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) indes für zulässig, wenn die Mengen in einer Art Auktion ausgeschrieben werden (Siehe VWheute vom 22.07.2013). Auf die Bundesregierung könnte der Druck wachsen, das EEG der EU-Regulierung anzupassen. (ki)

Foto: Offshore-Windpark alpha ventus in der Nordsee (alpha ventus)

Links: SPD will 40 Prozent Ökostrom bis 2012, Europäische Energiewende

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