Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Abwicklung von Naturschäden – Absage an Pflichtversicherung

20.11.2013 – Mit den Auswirkungen der deutschen Naturkatastrophen in 2013 beschäftigt sich heute der Kölner-Schadenkongress am 2. Tag. Überdies wird die Regulierung internationaler Großschäden diskutiert.

Thema ist unter anderem die Explosion eines Munitionslagers in Zypern. Wie solche extremen Ereignisse professionell abgewickelt werden können, stellt die XL Group vor. Erfahrungen mit der Schadenabwicklung bei der Thailand Flut im Jahre 2011 präsentiert die Allianz Global Corporate & Specialty.

Zudem werden neue Ideen für erfolgreiches Reha-Management bei Personenschäden vorgestellt. Das Reha-Management der Versicherer in der Personenschadenregulierung hat sich längst als Instrument der Kundenbindung entwickelt. Künftig sollten, so die Forderung der Signal-Iduna, schon Sachbearbeiter als Reha-Manager ausgebildet werden. Das Reha-Management soll somit auch auf kleinere Personenschäden ausgedehnt werden.

Wie professionell die Flutschäden Anfang 2013 in Süddeutschland abgewickelt werden konnten, zeigt die Versicherungskammer Bayern auf. Von den rund 3700 Schadenmeldungen hat das Unternehmen bereits die Hälfte erledigt. Wie das System der Naturgefahrdaten und Geoinformationen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weiter ausgebaut werden kann, wird Simon Goeden-Eicken erläutern. Er ist Abteilungsleiter GeoExpertise bei der VdS Schadenverhütung GmbH. Auch die aktuellen – oft lokalen – Hagelschläge des Jahres 2013 werden aufgearbeitet. Nach Erkenntnissen der E+S Rück aus Hannover sind Wohngebäude von Hagelschäden besonders stark betroffen. Grund ist, dass in Deutschland Hagel immer relativ stark auftritt. Eine Schweizer Studie hat die hohe Betroffenheit der Wohngebäude bereits bewiesen. Auch die zusätzliche Elementarschadendeckung dürfte Thema sein. Derzeit liegt die Abdeckung in Deutschland bei 36 Prozent. Verbraucherschützer fordern daher einen Pflichtversicherung. Wie man diese Forderung erfolgreich kontern kann, wird ein zentrales Thema in Köln sein. (usk)

Autor:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten